Marcel Schmidt bleibt Oberbürgermeister von Stollberg

Wahl Amtsinhaber fährt Sieg ein

Marcel Schmidt (li.) freut sich mit Ralf Köhler, dem Vorsitzenden der Freien Wähler Union Stollberg (FWU), über die Wiederwahl. Foto: Ralf Wendland

Stollberg. Marcel Schmidt (Freie Wählerunion Stollberg) bleibt Oberbürgermeister der Stadt Stollberg. Der 44-Jährige hat bei der Wahl die Mehrheit der Stimmen erhalten. Von den 9.507 wahlberechtigten Stollbergern haben 4.044 ihre Stimme abgegeben. Dabei sind 2621 Stimmen (64,8 Prozent) auf Marcel Schmidt entfallen und 1423 Stimmen (35,2 Prozent) auf seinen Herausforderer Raphael Jenatschke (CDU). Ungültige Stimmen waren es 53. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,1 Prozent.

Marcel Schmidt sagt: "Über das Ergebnis freue ich mich, so wie es ist." Bereits zur Oberbürgermeisterwahl 2010 hatte sich Marcel Schmidt eindeutig durchgesetzt - damals gegen die Verwaltungsbetriebswirtin Ines Ebert. Auf Schmidt entfielen damals 2301 Stimmen und auf Ebert 49. Im jetzigen Wahlkampf sind seitens des CDU-Kandidaten Raphael Jenatschke Unwahrheiten verbreitet worden.

Mit Bestätigung in die nächste Wahlperiode

Die Freie Wählerunion hat zwar eine Richtigstellung formuliert, aber dennoch sind die Falschaussagen in den Köpfen geblieben. Marcel Schmidt ist sicher: "Das Ganze hat schon einige Stimmen gekostet." Der alte und neue Oberbürgermeister schaut jetzt in die Zukunft: "Man geht mit einer Bestätigung in die nächste Wahlperiode. Was ansteht, ist die Fortführung der bisherigen Projekte." Ralf Köhler, Vorsitzender der Freien Wählerunion Stollberg sagt, man wolle Marcel Schmidt unterstützen, um für die Stadt Stollberg das Optimale rauszuholen.

Raphael Jenatschke zeigt sich trotz Niederlage zufrieden: "Gegen den Amtsinhaber so ein Ergebnis einzufahren, ist überraschend gut." Persönlich sei der Wahlkampf eine wichtige Erfahrung gewesen: "Es ist wertvoll und wichtig, die intensiven Gespräche zur Bevölkerung zu suchen. Das müssen wir für unsere politische Arbeit viel mehr in Anspruch nehmen."