Marienberg: Handgranate machte Evakuierungen notwendig

Blaulicht Am Freitag wurde Granate gezielt gesprengt

Marienberg/ OT Rübenau. 

Marienberg/ OT Rübenau. Bei Schachtarbeiten auf einem Gartengrundstück in der Straße In der Gasse fanden die Grundstückbesitzer am Donnerstagnachmittag einen Gegenstand, der äußerlich einer verwitterten Handgranate glich. Sie riefen die Polizei zu Hilfe. Beamte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes machten sich daraufhin ein Bild des Fundes und konnten keine Entwarnung geben. Es handelte sich tatsächlich um eine scharfe Handgranate russischer Produktion aus dem II. Weltkrieg, die nicht transportfähig war.

Die Experten entschieden deshalb, die Fundmunition am heutigen Freitag vor Ort zu sprengen. Um die Fundstelle wurde ein 200-Meter-Sperrkreis gezogen, das Gebiet über Nacht bewacht. Heute Mittag wurde die Granate schließlich ohne Zwischenfälle gesprengt. Dafür war vorab die Evakuierung einer Kindertagesstätte (acht Kinder und drei Erzieherinnen betroffen) sowie von drei Wohnhäusern (insgesamt sieben Bewohner betroffen) notwendig geworden. Sie alle waren aufgefordert, den Gefahrenbereich kurzzeitig zu verlassen. Gegen 12.15 Uhr wurde der Sperrkreis wieder aufgehoben.

 

 

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