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Marienberger Handballerinnen für neue Saison gerüstet

Handball Turnier in Zwönitz liefert HSV-Trainerin wichtige Aufschlüsse

Marienberg. 

Marienberg. In der Vorbereitung auf die neue Sachsenliga-Saison, die am 25. September mit einem Heimspiel gegen TuS Leipzig-Mockau beginnt, befinden sich die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg auf der Zielgeraden. Als Generalprobe diente ihnen nun ein Turnier in Zwönitz, bei dem das Team auf drei nahezu gleichwertige Gegner traf. Das bis zuletzt vom Sieg bis Platz 4 alles möglich war, zeugt von der Ausgeglichenheit in den Spielen. Obwohl es am Ende für Marienberg nur zu Rang 3 reichte, war Trainerin Lucie Hribova hinterher zufrieden.

 

Ergebnisse nur zweitrangig

"Die Ergebnisse waren diesmal für mich zweitrangig", sagte die Trainerin, nachdem ihr Team dem 16:11-Auftaktsieg gegen Görlitz zwei knappe Niederlagen gegen Zwönitz (13:14) und Schneeberg (15:17) folgen ließ. Führungen zu verspielen und erst in letzter Minute zu verlieren, war zwar bitter. Viel wichtiger waren für Lucie Hribova aber die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse. "Wir wissen jetzt, wo wir derzeit stehen und wo wir noch Schwächen haben. Diese werden wir versuchen, bis zum Saisonstart abzubauen", lautete das Fazit der Trainerin, die allen Spielerinnen Einsatzzeiten gewährte.

 

Neue Gesichter im Team

Taktische und personelle Variationen auszuprobieren, war ein wichtiges Ziel dieses Turniers. Schließlich hat sich im Marienberger Kader einiges verändert. Mit Vivian Dresel und Anne-Katrin Weingardt, die beide zum ACC Leipzig gewechselt sind, haben zwei Leistungsträgerinnen den Verein verlassen. Auch die erfahrene Marcela Splechtova ist nicht mehr an Bord, weil sie verletzungsbedingt ihre Laufbahn beendet hat. Dafür sollen beim HSV junge Spielerinnen integriert werden. Eigengewächse wie Emilie Hunger, Kristin Glöckner und Lilly Heinrich sollen künftig mehr Spielanteile erhalten. Und auch von Banik Most sind mit Michaela Mauleova und Kristina Turcanova zwei Akteurinnen neu dazugestoßen.