Mit einem 30:25-Heimsieg haben die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg in der Oberliga Sachsen ihre Medaillenchancen gewahrt. Vier Spieltage vor Saisonende liegen sie in der Oberliga Sachsen auf Rang 4. Spitzenreiter HC Rödertal und der SV Rotation Weißenborn (2.) sind angesichts des großen Rückstands wohl nicht mehr einzuholen, aber zum SC Riesa (3.) fehlt lediglich ein einziger Zähler. Grund: Der Tabellendritte musste am vergangenen Wochenende eine überraschende 23:29-Niederlage beim SV Schneeberg (11.) hinnehmen.
Hinspiel weckt negative Erinnerungen
Den Fokus hatten die Marienbergerinnen aber ohnehin auf ihre eigene Partie gerichtet. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, sagt Trainer Chris Tippmann, der eigenen Angaben zufolge die Tabelle nicht so im Blick hat. Wichtiger als die Platzierung war ihm, sich bei der Bundesliga-Reserve aus Zwickau für die 32:37-Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. „Dort haben wir unsere Stabilität verloren“, sagt Tippmann, dessen Mannschaft seither häufiger Tempo und Konstanz vermissen ließ. Für das zweite Duell mit den jungen Zwickauerinnen, von denen einige in der Junioren-Bundesliga spielen, war das HSV-Team dementsprechend motiviert.
Duell um Bronze steht bevor
Mit aggressivem Zweikampfverhalten in der Defensive ließen die Marienbergerinnen die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. „Zwickau hat eine gute Dynamik im Spiel“, so Tippmann. Doch die war an diesem Tag nur selten zu spüren, denn die Gastgeberinnen packten konzentriert zu. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit, als Zwickau 9:7 führte, wogte die Partie hin und her. Mit vier Toren in Folge erkämpfte der HSV jedoch die Führung - und gab sie nicht mehr aus der Hand. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es am 21. März in Riesa zum direkten Duell um den Bronzerang, ehe am 28. März das vorletzte Heimspiel gegen Schneeberg ansteht.
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