Marienberger Jäger verabschiedet

Einsatz Bundeswehr übernimmt Führungsrolle in Litauen

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Oberbürgermeister André Heinrich überreicht Oberstleutnant Thorsten Gensler ein Marienberger Ortsschild. Auf der Rückseite steht "Auf Wiedersehen in der Heimat". Foto: Jan Görner

Marienberg. Teile des Panzergrenadierbataillons 371 sind vergangene Woche im Rahmen eines großen Appells auf dem Marienberger Markt nach Litauen verabschiedet worden. Laut NATO-Beschluss stellen die Männer und Frauen von Juli dieses Jahres bis Februar 2018 den Kern eines an der Ostflanke eingesetzten Gefechtsverbandes.

Ende Juli gehen etwa 450 Marienberger Jäger auf die Reise an die NATO-Außengrenze. Sie gehören zu einer Panzergrenadierkompanie und sind mit Schützenpanzern vom Typ Marder ausgestattet. Ergänzt wurde diese durch Kampfpanzer vom Typ Leopard, eine Versorgungskompanie und Pionierkräfte.

Mit einem kleinen Andenken an die Heimat nach Litauen verabschiedet

Der NATO-Beschluss wurde im Juli 2016 in Warschau verabschiedet. Demnach sollen ab 2017 in den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie in Polen jeweils ein multinationales Bataillon in einer Stärke von bis zu 1.000 Soldaten eingesetzt werden.

Deutschland übernimmt dabei die Führungsrolle in Litauen. Die Bundeswehr wird hier unterstützt von Soldaten aus Belgien, den Niederlanden und Norwegen. Der Oberbürgermeister der Stadt André Heinrich überreichte dem Kommandeur der Marienberger Jäger Thorsten Gensler ein Ortschild der Stadt, auf deren Rückseite "Auf Wiedersehen in der Heimat", steht. Das soll die Soldaten begleiten.