Marienberger Oberliga-Handballerinnen finden zurück in der Erfolgsspur

Die Erzgebirgerinnen siegen nach drei Niederlagen

Marienberg

Aufgrund der Winterferien haben die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg in der Oberliga Sachsen nun erstmal einen Monat frei. Dass die Erzgebirgerinnen diese Pause auch genießen können, ist ihrem vergangenen Heimspiel zu verdanken. Denn der 29:27-Sieg gegen den SV Schneeberg ließ die Mannschaft nach den drei Niederlagen zuvor aufatmen. "Es hat gut getan, endlich mal wieder zuhause zu spielen", sagt Leistungsträgerin Kristin Tippmann-Wendrock, die mit ihrem Team die ersten drei Partien des neuen Jahres allesamt in der Fremde gespeilt hatte.

"Kampf auf Biegen und Brechen"

Der fehlende Heimvorteil und das Verletzungspech führten dazu, dass der einstige Tabellenführer in eine kleine Abwärtsspirale geriet. Um zumindest Platz 3 zu behaupten, sollte nun gegen den Erzgebirgsrivalen aus Schneeberg die Wende her, doch Trainer Chris Tippmann sagte ein hartes Duell voraus. Tatsächlich wurde es der von ihm prophezeite "Kampf auf Biegen und Brechen". Allerdings erkannten die Schiedsrichter dabei eher auf Seiten der Gastgeberinnen eine harte Gangart, denn sie verhängten gegen den HSV mehr Zeitstrafen. Insgesamt wurde achtmal eine Marienbergerin auf die Strafbank geschickt.

Sieg gerät nicht in Gefahr

Obwohl dadurch in der zweiten Halbzeit kurzzeitig nur drei HSV-Feldspielerinnen auf dem Parkett standen, gab der Favorit seine Führung nicht aus der Hand. Weil neben den beiden Rückraumspielerinnen Martha Langer (7 Tore) und Emma Bielawny (6) auch Kreisläuferin Leona Wagner (5) treffsicher zeigte, hatte Marienberg ab dem 4:3 immer die Nase vorn. Mehrfach wurde der Vorsprung auf fünf Tore aufgebaut - so wie beim 23:18 zehn Minuten nach Wiederanpfiff. Doch immer wieder kamen die Gäste mit Zwischenspurts wieder etwas heran. Allerdings betrug der Abstand immer mindestens zwei Tore, sodass der Erfolg nicht wirklich in Gefahr geriet. So können die HSV-Damen der nächsten Partie am 8. März beim Spitzenreiter MSV Dresden etwas gelassener entgegen blicken.

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