Marienberger Zitherseminar begeistert Musiker

Veranstaltung Musizieren bei Kaminknistern in der Baldauf-Villa

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Harald Oberlechner (li.) und die Teilnehmer des zehnten Zitherseminars beim Hutzenabend am Samstag in der Baldauf-Villa. Foto: Jan Görner

Marienberg. Ein Hutzenabend hat am vergangenen Wochenende das zehnte Marienberger Zitherseminar in der Baldauf-Villa gekrönt. Bei einem knisternden Kaminfeuer, Speisen und Getränken musizierten die 15 Teilnehmer gemeinsam und unterhielten sich unter anderem auch über die Musik. Gesprächsstoff hat es bis tief in die Nacht hinein gegeben. "Das war eine rundum gelungene Veranstaltung", freute sich die Leiterin der Baldauf-Villa Constanze Ulbricht im Nachhinein.

Auf die Bedürfnisse der Musiker eingehen

Dozent Michal Müller verglich das Seminar mit einer Pflanze, die jedes Jahr anders blüht, deren Blüten immer anders ausschauen und anders duften. Immer wieder müsse er anders auf die Bedürfnisse seiner Musiker eingehen. Viele seien schon mehrfach dabei gewesen. Für sie gelte es, immer wieder etwas Neues zu finden. Fabian Eicke aus Kassel ist bei seiner ersten Teilnahme gerade einmal zehn Jahre alt gewesen. Heute ist er 20 und studiert bei Harald Oberlechner, einem weiteren langjährigen Dozenten des Marienberger Seminars, in Innsbruck Zither.

"Ich hatte ihn in der Baldauf-Villa das erste Mal getroffen und erlebt und war sofort begeistert, was er mit dem Instrument so anstellen kann", sagte der Musiker. Nach Marienberg kommt er auch wegen des wunderbaren Ambientes und der Freunde, die er hier trifft und wieder neu kennenlernt.