Marienbergs Handballerinnen beweisen in Krimi Nervenstärke

HSV gewinnt dank beeindruckender Aufholjagd 26:25 bei den Sportfreunden Dresden

Marienberg

Mit einer beeindruckenden Aufholjagd haben die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg ihre weiße Weste gewahrt.

Drohende erste Niederlage

Nachdem sie mit zwei klaren Siegen in die Saison der Oberliga Sachsen gestartet waren, drohte nun bei den Sportfreunden Dresden die erste Niederlage. Bis zu vier Tore betrug der Rückstand, dem die Gäste fast das gesamte Spiel über hinterher rannten. Als es knapp sieben Minuten vor dem Ende immer noch 25:22 für Dresden stand, schien die Partie entschieden zu sein. Dann kam es aber doch noch zu einer Wende.

Ball schwer zu kontrollieren

„Da es in der dortigen Halle ein Haftmittelverbot gibt und der Ball auch noch stark aufgepumpt war, ließ er sich schwer kontrollieren“, erklärt HSV-Trainer Chris Tippmann, warum seine Mannschaft speziell aus der Fernwurfzone eine schlechte Trefferquote aufzuweisen hatte. Die Gäste versuchten, mit mehr Geschwindigkeit darauf zu reagieren. Über Tempogegenstöße und Anspiele an den Kreis kamen sie öfter zum Erfolg - und blieben so zumindest auf Tuchfühlung. In der Schlussphase gab dann aber vor allem die Nervenstärke den Ausschlag für den Marienberger Erfolg.

Spielverlauf erinnert an Vorsaison

Während die Dresdnerinnen kurz vor Ende einen Strafwurf vergaben, blieb Vivian Dresel an der Siebenmeterlinie eiskalt. Nachdem zwei Teamkolleginnen zuvor Schwächen bei dieser Herausforderung gezeigt hatten, stellte sich die Rückraumspielerin der Verantwortung. Mit dem Ausgleich gut zwei Minuten vor dem Ende war es aber nicht getan, denn kurz darauf erzielte Vivian Dresel aus dem Spiel heraus auch noch das 26:25-Siegor. Die Marienbergerinnen, die in den letzten knapp sieben Minuten ohne Gegentor blieben, knüpften damit an das Vorjahr an. Auch da hatten sie das Spiel in Dresden noch umgebogen, nachdem sie lange hinten gelegen hatten.

HSV bleibt mit zwei anderen Teams ungeschlagen

Mit 6:0 Punkten ist der HSV nun eins von drei ungeschlagenen Teams. Ein anderes ist der HC Rödertal II, der kommenden Samstag ab 17 Uhr in Marienberg zu Gast ist.

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