Marienbergs Handballerinnen vor wichtigem Heimfinale

Oberliga-Damen des HSV wollen mit Sieg gegen Neudorf/Döbeln Platz 3 sichern

Marienberg

Zum letzten Mal in dieser Saison treten die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg vor heimischer Kulisse an. Wenn diesen Samstag ab 17 Uhr die HSG Neudorf/Döbeln (7.) in der Turnhalle „Am Goldkindstein“ zu Gast ist, kommt den Erzgebirgerinnen die Rolle des klaren Favoriten zu. Schließlich liegen sie als Tabellendritter auf Podestkurs. Mit 23:13 Punkten hat der HSV eine deutlich bessere Bilanz aufzuweisen als der Gegner (17:19) - das Hinspiel ging mit 31:29 an Marienberg.

Sportgericht revidiert Entscheidung

Bis vor wenigen Tagen hatten die HSV-Damen sogar noch zwei Zähler mehr auf dem Konto, weil das eigentlich verlorene Auswärtsspiel beim HC Rödertal II am Grünen Tisch zu ihren Gunsten gewertet wurde. „Aber diese Entscheidung wurde nach einem Einspruch von Rödertal zurückgenommen“, berichtet Marienbergs Trainer Chris Tippmann, dem keine näheren Informationen dazu vorliegen. Auch deshalb ist ihm etwas Verärgerung anzumerken, denn mit den zwei Punkten war seine Mannschaft zwischenzeitlich auf den 2. Platz geklettert. „Jetzt geht es für uns darum, den 3. Platz zu behaupten“, so der Coach vor dem vorletzten Saisonspiel.

Rückraum dünn besetzt

Weil den neben den Langzeitverletzten Leonie Tinney und Leni Winkler auch noch Laura Meyer ausfällt, ist speziell der Marienberger Rückraum nur noch dünn besetzt. Dass die Mannschaft aber mit dieser Personalsituation umgehen kann, wurde zuletzt bei den Sportfreunden Dresden deutlich, als die Marienbergerinnen die Partie nach langem Rückstand in der Schlussphase noch umbogen. Durch das 31:29 bei den zuvor daheim noch ungeschlagenen Elbestädterinnen konnte der HSV das direkte Duell um den Bronzerang für sich entscheiden. Dieser soll nun verteidigt werden. „Außerdem wollen wir unseren Fans zum Abschluss natürlich noch einmal eine starke Leistung bieten“, so Tippmann.

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