Marionettentheater an ungewöhnlichem Spielort

Marionetten In der Zschorlauer Quarzhöhle tanzen die Puppen

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Uwe Dombrowsky und Antje Glanz führen in der Quarzhöhle verschiedene Puppentheater-Stücke auf. Foto: R. Wendland

Zschorlau. Es ist in der Tat ein ungewöhnlicher Spielort für ein Theater, aber die Puppenspieler vom Marionettentheater Dombrowsky sind immer auf der Suche nach nicht alltäglichen Kulissen.

Mit der Quarzhöhle des Besucherbergwerks "St. Anna am Freudenstein nebst Troster Stolln" in Zschorlau haben die Altenburger Puppenspieler ein Plätzchen gefunden, das sich jetzt in der 19. Saison bespielen. Die Höhle vermittle ein besonderes Flair, meint Uwe Dombrowsky.

Bis zu 1500 Besucher pro Spielzeit

Bis 16. August laufen die Vorstellungen: Uwe Dombrowsky, seine Frau Evelyn und Antje Glanz lassen die Puppen tanzen und erzählen zahlreiche Geschichten. Insgesamt sind es in der aktuellen Spielzeit 47 Aufführungen - dabei dreht sich das Karussell - 13 verschiedene Stücke umfasst das Repertoire, was man sich für dieses Jahr ausgewählt hat.

Das Marionetten-Theater in der Quarzhöhle hat zahlreiche Fans. Uwe Dombrowsky erklärt: "In der Vergangenheit haben wir im Durchschnitt rund 1500 Gäste gezählt während einer Spielzeit und auch in diesem Sommer rechnen wir mit einer ähnlichen Zahl." Im 8 Grad kühlen Berg lässt es sich auch bei sommerlicher Hitze gut aushalten. Und gerade weil es relativ kühl ist, empfehlen die Veranstalter, auf warme Bekleidung zu achten.

Heute im Programm: Um 16 Uhr wird "Rumpelstilzchen" gespielt.