Marionettentheater in Zschorlau: Diese besondere Bühne gibt es nur noch bis Anfang August

Warum dieses Traditionsschauspiel in Zschorlau Groß und Klein verzaubert

Zschorlau

Es ist ein echter kultureller Höhepunkt der Region: noch bis 5. August gastiert das traditionsreiche Marionettentheater Dombrowsky im Besucherbergwerk „Sankt Anna am Freudenstein“ in der historischen „Großen Halle“ des alten Gaswerks in Zschorlau.

Hinter den Kulissen stehen Uwe und Evelyn Dombrowski

Hinter den Kulissen stehen Uwe und Evelyn Dombrowski aus Engertsdorf bei Altenburg und die Beiden begeistern mit ihrem Puppenspiel Jung und Alt in einer einzigartiger Atmosphäre. Das Besondere: es ist ein Illusionstheater im Stile barocker Hoftheater. Auf der Guckkastenbühne bleiben die Spieler unsichtbar.

Tradition reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück

„Von der Spielweise sind die Stücke zwar bearbeitet, aber sie stammen aus dem Repertoire der Vorfahren“, erklärt der Puppenspieler: „Die Tradition geht weit über die Zeit meines Urgroßvaters hinaus. Er hat 1900 begonnen, aber seine Vorfahren haben auch schon Marionettentheater und Wandermarionettentheater gespielt. Da sind die ältesten Nachweise um 1825. Die Vorfahren haben nur im Winter gespielt und im Sommer waren sie als Artisten unterwegs. Mein Urgroßvater hat 1900 begonnen, das Marionettentheater ganzjährig zu betreiben.“

Highlight für Erwachsene

In Zschorlau gibt es auch ein Highlight für Erwachsene. Neben klassischem Familientheater gibt es am 2. August ab 20 Uhr die Sage von „Sankt Anna am Freudenstein“. Das Stück wurde von Uwe Dombrowski eigens für das Zschorlauer Bergwerk erarbeitet und beleuchtet die Legenden um die Entstehung der Silberfundstätte.

Musik und Film ergänzen den Abend

Musikalisch wird der Abend von Frank Mäder begleitet, gefolgt von einem exklusiven Filmbeitrag über das Bergwerk Zschorlau mit Wolfgang Georgi. Bereits 15 Uhr ist an diesem Tag „Der gestiefelte Kater“ zu erleben.

Das weitere Programm in Zschorlau

Für Kinder und Familien steht diesen Sonntag ab 15 Uhr „Das Rumpelstilzchen“ auf dem Spielplan und am Montag 16 Uhr „Der Struwwelpeter“. Am Dienstag 16 Uhr geht es mit dem „Berggeist Rübezahl“ weiter und am Mittwoch ist 11 und 14.30 Uhr die „Hexe Kaukau“ zu erleben. Weiter geht’s am 3. August 16 Uhr mit „Schneeweißchen und Rosenrot“, einen Tag später wird zur gleichen Zeit „Hänsel und Gretel“ gespielt und am 5. August geht 11 und 14.30 Uhr „Der Froschkönig“ über die Bühne.

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