Marktplatz mangelt es an Unternehmen

Kooperation Plattform vor einem Wandel

Aue. 

Der Marktplatz ERZ ist eine Plattform für Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Vereine. Ziel dabei: Akteure zusammenbringen und Partnerschaften stiften. Auf dem Marktplatz ERZ wird zwar verhandelt, es werden auch Verträge geschlossen, aber Geld fließt keines - es werden lediglich Leistungen untereinander ausgetauscht. Bei der vierten Auflage, die jetzt im Bürgerhaus in Aue lief, haben 40 Akteure 18 Verträge geschlossen. So weit, so gut.

Der Haken: Bei der Veranstaltung fehlt es an Unternehmen, die sich einbringen. Zum Großteil sind es die Vereine und Institutionen untereinander, die Vereinbarungen und Verträge schließen. Peter Glienke ist Vorsitzender des Help-Vereins Aue. Von deren Seite geht die Initiative des Marktplatzes ERZ aus. Glienke gibt zu: "Es fehlen uns tatsächlich die Unternehmen. Ansonsten hat sich das Ganze gut entwickelt." Um mehr Teilnehmer zu akquirieren, müsse man intensiver kommunizieren, auch mit größeren Unternehmen der Region.

"Doch was genau diese Akquise angeht, stoßen wir als Verein leider personell an Grenzen", sagt Glienke. Dennoch ist er nicht unzufrieden: "Bei den Leuten, die den Marktplatz kennen, kommt die Idee gut an." Dennoch, fürs kommende Jahr kreisen die Gedanken: Ob es einen Marktplatz ERZ in der bisher bekannten Form noch einmal geben wird, ist unsicher. Was Glienke festgestellt hat: "Viele finden die Idee charmant, unter den Sozialvereinen etwas eigenes ins Leben zu rufen." Doch genaueres könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.