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Markus Füchtner legt den allerersten Seiffener Nussknacker neu auf

Sensation Ein alter Nussknacker feiert seinen 150. Geburtstag

Seiffen. 

Seiffen. Vor 150 Jahren hat Wilhelm Friedrich Füchtner den allerersten Nussknacker gebaut. Lange wusste sein Ur-Ur-Urenkel Markus Füchtner nicht, wie er das entsprechend feiern sollte. Eine glückliche Fügung lieferte die ersehnten Antworten. Während einer Ausstellung auf Schloss Wackerbarth traf der Seiffener auf Matthias Macht. Der Dresdner ist nicht nur Musiker und Männelmacher, sondern auch leidenschaftlicher Sammler von Füchtner-Figuren. In einem Koffer präsentierte er dem Nachfahren des Nussknackererfinders einen roten Husaren, der aus dessen erster Serie stammt. Das war der Beginn eines aufwändigen Prozesses, an dessen Ende die Neuauflage dieser historischen Figur stehen wird. Dabei soll es sich keinesfalls um eine simple Kopie handeln. Dazu hatte sich Markus Füchtner den roten Husaren der ersten Stunde von Matthias Macht ausgeliehen. Es galt Maß zu nehmen, die Farben zu erkunden und überhaupt zu überlegen, wie Umsetzung erfolgen soll. Nun ist der erste Prototyp fertig. "Ich habe versucht, das alte mit in die neue Zeit hineinzunehmen und so die Epochen miteinander zu verschmelzen", erklärt der Seiffener.

So hat der neue Nussknacker den typischen Blick der aktuellen Figuren.

Die Vorfahren blicken etwas sanfter drein. Früher sind die Figuren auch schlanker gewesen als heute. Das hat Markus Füchtner ebenfalls berücksichtigt. Die Größe ist mit etwa 40 Zentimetern gleich geblieben.

In beiden sind etwa 20 Teile verbaut. Mit konstruktiven Vorschlägen hat Matthias Macht noch einige Veränderungen angeregt. So hätte er gern, dass des Husaren Gewehr senkrecht steht. Außerdem wünschte er sich die Zähne der Wiederauflage etwas weniger markant. Wann die Serie zu haben sein wird, steht noch nicht fest. Fakt ist, es wird eine limitierte Auflage von 150 Stück geben. Die ersten Bestellungen sind schon eingegangen.

 

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