MDR-Intendantin stellt sich der Kritik

Vortrag Erzgebirgsverein wirbt in Deutschneudorf für mehr Präsenz im Fernsehen

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Die MDR-Intendantin und ARD-Vorsitzende Professorin Karola Wille bei ihrem Vortrag zum 129. Kultur- und Abgeordnetentreffen des Erzgebirgsvereins in Deutschneudorf. Foto: Jan Görner

Deutschkatharinenberg. Die MDR-Intendantin und ARD-Vorsitzende Professorin Karola Wille ist am Samstag auf der 129. Kultur- und Abgeordnetenversammlung zu Gast gewesen. Über 100 Mitglieder verschiedener Erzgebirgszweigvereine haben ihrem Vortrag im Huthaus des Fortuna-Stollns zugehört und anschließend mit ihr diskutiert. Ehrlich, sachlich und offen ist die Diskussion verlaufen.

Das Anliegen des Erzgebirgsverein, dem Erzgebirge in den MDR-Programmen zu mehr Präsenz zu verhelfen ist angekommen. "Veranstaltungen wie diese sind für mich derzeit zwar selten, aber immer noch sehr wichtig. Hier sind wir direkt an unseren Zuschauern, Zuhörern und Internetnutzern dran", sagte Professorin Karola Wille. Derweil haben sich die Mitgliederzahlen des Erzgebirgsvereins in den vergangenen Jahren wieder stabilisiert, wie die deren erste Vorsitzende betonte. Demnach zählt der Verein 3.500 Mitglieder in 53 Zweigvereinen. Diese befinden sich längst nicht nur in Sachsen, sondern unter anderem auch in Berlin, Dortmund und Hildesheim.

Aus Sicht des Vorsitzenden des gastgebenden Zweigvereins Deutschneudorf André Seifert ist die Veranstaltung erfolgreich verlaufen."Wir wollen auch weiterhin einen Beitrag dafür leisten, dass unsere Heimat lebenswert bleibt", sagte er. Der Heimatbegriff sollte aus seiner Sicht wieder deutlicher in den Vordergrund gerückt werden. "Dabei dürfen wir nicht zulassen, dass er aus der linken oder rechten Ecke herabgesetzt wird", so der Deutschneudorfer.