MDR-Moderatoren entdecken in Wolkenstein eine neue Leidenschaft

Medien Simson-Crew Erzgebirge darf sich in einer Fernsehsendung präsentieren

Wolkenstein. 

Wolkenstein. Bisher sind Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde vor allem für ihre flotten Sprüche bekannt. Gut möglich aber, dass das Moderatoren-Duo der MDR-Jump-Morningshow bald auch bei flotten Fahrten zu erleben ist. Schließlich entdeckten sie am Wochenende in Wolkenstein das Mopedfahren als neue Leidenschaft für sich. "Es hat etwa 30 Minuten gedauert, bis wir es ihnen richtig beigebracht hatten. Aber dann waren sie so begeistert, dass sie sich gern selbst eine Simson zulegen würden", berichtet Paul Mischke. Er gehört zu den insgesamt 27 Mitgliedern der Simson-Crew Erzgebirge, über die das Moderatoren-Duo eine Sendung drehte. Es handelte sich um eine Folge von "Zeigt uns eure Heimat", die Ende Juni oder Anfang Juli im MDR-Fernsehen zu sehen sein wird.

 

Schnitzeljagd beginnt am Brückentreff

 

Im Internet war das MDR auf die Moped-Fahrer aus dem Erzgebirge aufmerksam geworden, die sich zwar vorrangig, aber nicht nur der Marke Simson widmen. "Alles, was mit ostdeutschen Motoren zu tun hat, steht bei uns hoch im Kurs", so Mischke. Also präsentierten er und seine Mitstreiter am Samstag sowie am Sonntag beispielsweise auch MZ-Maschinen vor laufender Kamera. Dank eines Trabant ging zudem auf vier Rädern die Post ab. Dass sich die Simson-Crew mit dem Fernseh-Team an der historischen Steinbogenbrücken von Wolkenstein traf, hatte seinen Grund. Denn dieser Brückentreff spielt im Leben der Biker tatsächlich eine große Rolle. Von hier aus sind sie schon oft zu gemeinsamen Touren aufgebrochen. Im Sommer, wenn sie jede Woche zusammenkommen, gibt es aber noch weitere Treffpunkte.

Viele Interviews gegeben

 

Auch mit dem MDR-Moderatoren machten sich die Erzgebirger diesmal von der Brücke aus gemeinsam auf den Weg. Bei einer Art Schnitzeljagd mussten die prominenten Gäste spezielle Orte finden, um dort Aufgaben zu lösen. So ging es zum Schloss Wolkenstein, zur historischen Postmeilensäule am Markt sowie zum Markus-Röhling-Stolln, dem Besucherbergwerk in Frohnau. Am zweiten Drehtag stand dann aber ein Bauernhof nahe Wolkenstein im Fokus der Kameras. Dies ist das Zuhause von Andy Meyer, wo fleißig geschraubt, getestet und gefahren wurde. "Wir hatten bei den Dreharbeiten viel Spaß - sowohl wir als auch die Leute vom MDR", berichtet der Chef der Simson-Crew. In zahlreichen Interviews verrieten er und seine Kollegen viel über die Technik, die Region und ihre eigene Geschichte, die im Oktober 2013 begann. Nun sind die Biker gespannt, welche Aufnahmen es in die Sendung schaffen.