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Westsachsen

MDR Sachsen hört zu in Schneeberg

MDR Silvio Zschage mit Mobil in der Region unterwegs

Schneeberg. 

Schneeberg. Miteinander stark: MDR SACHSEN hört zu! - Unter dieser Überschrift läuft eine aktuelle Aktion von MDR Sachsen. Morgenmoderator Silvio Zschage ist wieder auf Tour und besucht mit einem Wohnmobil im Mai insgesamt 15 Städte. Zschage nimmt sich Zeit zum Zuhören und will von den Sachsen wissen, wie es ihnen geht, was sie bewegt und wie sie gerade über die Runden kommen. Bis 21. Mai ist Silvio Zschage mitten in Sachsen und berichtet täglich aus einem anderen Ort. Eine der Stationen ist jetzt auch Schneeberg gewesen. Dort hat Silvio Zschage unter anderem Bürgermeister Ingo Seifert interviewt und ihn gefragt, wie in Corona-Zeiten ein Krankenhaus in die Insolvenz gehen kann? "Diese Frage musste ich schon sehr oft beantworten", so der Bürgermeister im MDR-Interview: "Man muss ehrlich dazu sagen, dass die Insolvenz schon vor Corona eingetreten ist." Die Strategie sei leider so, dass kleine Krankenhäuser keine Zukunft mehr haben. Seifert sagt auch, er habe mit dem Klinikum Chemnitz gesprochen, eine reine Corona-Klinik draus zu machen, um andere Krankenhäuser zu entlasten, aber das sei gescheitert am Personal und an der Finanzierungsfrage.

Mehrere Vertreter der Stadt kamen zu Wort

Neben dem Stadtoberhaupt hatte Silvio Zschage auch Vertreter aus der Stadtverwaltung und aus Einrichtungen vor seinem Mikrofon. Darunter auch Heidi Schmidt, die Sachgebietsleiterin Tourismus & Wirtschaftsförderung der Stadt Schneeberg, die es, wie alle anderen auch, bedauert, dass man die 550 Jahre Schneeberg in diesem Jahr nicht feiern kann, wie geplant. auch hat Zschage mit ihr über das Projekt Naturstadt gesprochen. "Eigentlich sind wir umgeben von üppiger Natur im ländlichen Raum eigentlich keinen Handlungsbedarf haben. Bei genauem Hinschauen haben wir festgestellt, dass wir bei unseren Grünanlagen bisher eher auf Ordnung und Sicherheit geachtet haben und nicht auf Artenvielfalt und Insektenschutz", sagt Heidi Schmidt im MDR-Interview. Geplant sei zukünftig auch eine winterharte Bepflanzung, damit Insekten Nahrung finden und einen Rückzugsort im Winter haben.



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