Meilenstein in Gornsdorf nach drei Baujahren

Baureport Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge investiert mehr als eine Million Euro

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Gornsdorfs Bürgermeisterin Andrea Arnold, Geschäftsführer des ZWW, Dr. Frank Kippig, und Anett Förster von der Ingenieurbüro Philipp-Heinemann-Dressel GmbH. Foto: Waagner

Gornsdorf. Es ist vollbracht: Der Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge hat in Gornsdorf einen Meilenstein genommen. Von 2014 bis 2017 konnte die komplette zentrale Entwässerung des Badberges fertig gestellt werden. In der vergangenen Woche haben ZWW-Geschäftsführer Dr. Frank Kippig und die Gornsdorfer Bürgermeisterin Andrea Arnold die Straße symbolisch freigegeben. Insgesamt erfolgte die Aufbindung von 65 Abwasservollanschlüssen.

Davon profitieren, laut Geschäftsführer Dr. Frank Kippig, knapp 200 Einwohner sowie am Badberg angesiedeltes Gewerbe. Der Bau wurde in vier Teilabschnitten ab 2014 umgesetzt. Die Planung stand ein Jahr zuvor an. So wurde 2014 die Franz-Mehring-Straße und die Straße an den Gärten, 2015 die Badstraße und Am Winkel. 2016 ein weiterer Bereich der Badstraße, Am Steinkamm und die Clara-Zetkin-Straße angeschlossen. In diesem Jahr folgten letzte Abschnitte der Clara-Zetkin und der Franz-Mehring-Straße.

"Das Schmutzwasser der Straßen des Badberges wird über den vorhandenen Sammler der Hauptstraße in Gornsdorf zur Zentralkläranlage Thalheim zur Reinigung zugeführt", teilte Dr. Frank Kippig mit. Verlegt wurden 931 Meter Schmutzwassersammler sowie 619 Meter Regenwassersammler. Die Baukosten lagen bei 1,546 Mio. Euro. 32.000 Euro davon stammen aus Fördermitteln und 264.000 Euro sind der Straßenentwässerungsanteil der Kommune. 1,25 Mio. Euro sind Eigenmittel des Zweckverbandes Westerzgebirge. Damit beauftragt war das Ingenieurbüro Philipp & Partner.