Messe erklingt im Klostergelände

Konzert Die Original Grünhainer Jagdhornbläser gedenken dem Hubertustag

Region. Auch in diesem Jahr gedenken die Original Grünhainer Jagdhornbläser St. Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger. "In der Zeit um den 3. November führen wir mehrmals die Hubertusmesse auf", sagte der musikalische Leiter Jürgen Gräßler. Die erste Aufführung war 1992 in der katholischen Kirche zu Schwarzenberg. Nach der Partitur "Die Hubertusmesse für Parforcehörner in Es"` von Reinhold Stief hatte Jürgen Gräßler die Musik für die Spielpraxis eingerichtet und neu arrangiert. Nun konnte diese Jagdmesse auch auf den Fürst-Pless-Maschinenhörnern und Oktavhörnern in B vorgetragen werden. Die einzelnen Sätze der Jagdmesse folgen der evangelischen beziehungsweise katholischen Liturgie, also der Ordnung und des Ablaufes im Gottesdienst. Dr. Dieter Wegner, damals im Landesjagdverband Sachsen und der Förster Wolfgang Schlegel hörten von der ersten Aufführung der Messe und haben mit ihrem Beschluss, alljährlich in Schneeberg die Hubertusmesse aufzuführen, eine lange Tradition begründet.

Inzwischen erklang die Hubertusmesse in vielen Kirchen unserer Umgebung. Aber auch in 5 Kirchen der Stadt Soest, Nordrhein-Westfalen, in Endorf im Sauerland und in Pretoria und Wittenberg, Südafrika, sowie Milwaukee, USA. Des Weiteren sind die Grünhainer Bläser mit dieser Musik regelmäßig in den Kirchen von Wermsdorf und Pappendorf zu hören.

Im Jahr der Schneeberger Erstaufführung wurde in der Berg- und Klosterstadt Grünhain eine schöne Tradition ins Leben gerufen. Am 3. November ab 18 Uhr erklingen hier die Sätze der Jagdmesse. Beim Schein eines Holzfeuers zusammen mit Jägern und Förstern sowie Bürgern von Grünhain und Umgebung wird dieses Ereignis festlich begangen. Am 4. November um 10 Uhr, findet im Bergmannsdom St. Wolfgang zu Schneeberg ein Jägergottesdienst statt.