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Michael Hunger: 20 Jahre für die Sicherheit

Vorgestellt Hohndorfer Ingenieur vereint Beruf und Leidenschaft

Den einzigen deutschen Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal vergangenes Wochenende besuchten rund 193.355 Motorsportfans an drei Tagen. Bevor die Grand Prix-Piloten mit atemberaubendem Tempo auf ihren PS-starken Motorrädern jedoch über den Asphalt donnern, ist eine Inspektion der Zweiräder durch eine offizielle technische Kommission vorgeschrieben.

Von Beginn an dabei

Ganz nah dran am Geschehen, seitdem der Grand Prix vor 20 Jahren an den Ring zurückgeholt wurde, ist Michael Hunger. Denn der Hohndorfer Ingenieur ist einer von drei lizenzierten DMSB-Sportwarten, ein so genannter Scrutineer, die jeweils für die Maschinen einer Klasse zuständig sind. Michael Hunger zeichnet für die Abnahme der Maschinen der Moto3-Klasse Verantwortung.

Schon im Jahr 1996, als die Deutsche Motorrad Meisterschaft erstmals stattfand, war der Techniker dabei. Und seit 1998 wieder Grand-Prix-Rennen auf dem Sachsenring stattfinden, kontrolliert Michael Hunger, mit Ausnahme im Vorjahr, als der Veranstaltungstermin kurzfristig verlegt wurde, neben der Sicherheit auch, dass die Motorräder nicht manipuliert wurden. Zudem ist er verantwortlich für die Sturz-Protokolle aller Klassen.

Tradition bleibt bestehen

Doch kürzlich berichteten die Medien, dass sich die Weltmeisterschaft vom Standort Sachsenring schon im kommenden Jahr zurückzieht. "Ich weiß nicht, wie das Schiff noch gerettet werden kann. Die Veranstaltung ist immens wichtig für die Region um Hohenstein-Ernstthal. Das Fanaufkommen ist hier sehr hoch. Das stellt sich augenscheinlich in keiner anderen Region Deutschlands besser dar. Der Sachsenring mit einer solchen Tradition wird auch in Zukunft bestehen, dessen bin ich mir sicher", so Michael Hunger.



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