Milder Winter spielt Stützengrünern in die Karten

Feuerwehr Arbeiten am Feuerwehr-Depot schreiten voran

Stützengrün. 

Stützengrün. Der milde Winter hat den Stützengrünern in die Karten gespielt - die kleine Verzögerung beim Neubau des Feuerwehr-Depots, die sich letztes Jahr ergeben hat, konnte wieder aufgeholt werden. "Wir liegen im Zeitplan", sagt Stützengrüns Bürgermeister Volkmar Viehweg. Mit den letzten Decken, die aufgesetzt worden sind, ist der Bau geschlossen. Was jetzt folgt, sind Dinge, wie Putz- und Estricharbeiten. Auch werden Fenster eingebaut und es laufen weitere Arbeiten im Inneren des Depot.

Was das Finanzielle angeht sagt Viehweg: "Angesichts der Gesamtbau-Summe ist es trotz einer Kostenerhöhung fast eine Punktlandung. Wir liegen bei diesem 2,1 Millionen-Projekt aktuell mit rund 46.000 Euro über dem Plan." Man müsse schauen, wo man eventuell noch etwas kompensieren kann. "Wir haben ein sehr intensives und transparentes Kosten-Controlling, sodass wir Dinge erkennen, bevor sie aus dem Ruder laufen", so der Bürgermeister.

Da man jetzt bereits die Hälfte vom Gesamt-Volumen der Maßnahme an Aufträgen vergeben hat, sind die großen Brocken weg und man ist guter Hoffnung, den Kostenrahmen halten zu können. "Die Gefahr der Kostenexplosion lag in den Abschnitten, die wir jetzt schon hinter uns haben", so Viehweg.

Beim Depot-Neubau liegen die Eigenmittel bei 50 Prozent. Von Beginn an ist klar gewesen, dass die Gemeinde diese Mittel nicht aus eigener Kraft erwirtschaften kann und so hat man im Haushalt eine Kreditaufnahme eingeplant in Höhe von 1,1 Millionen, was für Stützengrün eine enorme Summe ist.

Parallel zum Bau des Feuerwehr-Depots läuft eine Spenden-Aktion und darüber sind bis dato rund 8000 Euro eingegangen. Was die Fertigstellung des Neubaus angeht, so hat man ein Ziel und das lautet November. Geplant ist es, so Vieweg, das traditionelle Grillen nach dem Anlichteln im Advent erstmalig im Umfeld des neues Depots durchzuführen.

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