Millionenumbau abgeschlossen: Johanniter eröffnen neues Katastrophenschutzzentrum im Erzgebirge

Nach kurzer, intensiver Bauzeit ist das neue Katastrophenschutzzentrum der Johanniter in Bad Schlema offiziell eröffnet. Das AKKON „Erzgebirge“ soll die Einsatzfähigkeit auch in Krisenzeiten unter schwierigsten Bedingungen sichern.

Bad Schlema

Das AKKON „Erzgebirge“, das neue Katastrophenschutzzentrum der Johanniter-Unfall-Hilfe in Aue-Bad Schlema ist nach einer kurzen und intensiven Bauzeit eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Die Umbauarbeiten im ehemaligen Autohaus, das sich für eine Millionensumme in ein Einsatzzentrum verwandelt hat, waren im Januar 2025 gestartet.

Steffi Langer, Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter im Erzgebirge lobt das Engagement und die Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Ohne dem wäre die Umsetzung des Projektes so nicht möglich gewesen.

Wichtiger Ort für Zusammenarbeit und Unterstützung

Mit dem Einsatzzentrum schaffen wir eine wichtigen Ort für Zusammenarbeit, Koordination und Unterstützung.“ Das AKKON „Erzgebirge“ ist das zweite Katastrophenschutzzentrum der Johanniter in Sachsen. Das Zentrum werde künftig dazu beitragen, so Langer, die Aufgaben effizienter zu erfüllen.

Die Johanniter haben ein Zentrum geschaffen, das es ermöglicht, auch in Krisenzeiten und unter schwierigsten Bedingungen arbeitsfähig zu bleiben. Dafür sorgt eine autarke Infrastruktur unter anderem mit eigener Stromversorgung über Photovoltaik und Notstromaggregat.

Zudem gibt es einen eigenen Brunnen inklusive Abwasseranlage. Wichtig in diesem Kontext sind ebenso redundante Kommunikationstechnologien, die unabhängig vom lokalen Netz funktionieren.

Dringend benötigter Raum geschaffen

Zudem wird sichergestellt, dass die gesamte Haustechnik sowie die Ladeinfrastruktur der elektrischen Kfz-Flotte funktionieren.

Wie Ingo Reichel, Mitglied des Regionalvorstandes Chemnitz/Erzgebirge sagt, schaffe das neue Einsatzzentrum dringend benötigten Raum für eine funktionale und effiziente Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der operativen Dienste in der Region.

Dazu zählen die vielfältigen sozialen Aufgaben der Johanniter, wie die ambulante Pflege, der Rettungsdienst und die Hausnotruf-Einsatzdienste.

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