Mineralien sind Anziehungspunkt

Engagement Verein betreut die Wismut-Lagerstättensammlung

Bad Schlema. 

Der Verein zur Wiedereröffnung und Entwicklung Kur- und Heilbad Schlema hat sich der Wismut-Lagerstättensammlung angenommen. Zu verschiedenen Gelegenheiten öffnet man die Türen und engagierte Mitglieder führen Besucher durch die Ausstellung, beantworten Fragen. Die Lagerstättensammlung umfasst Minerale aus Sachsen und Thüringen. Ein Großteil stammt aus der Region Erzgebirge.

Steffen Krauße und sein Bruder Joachim Krauße haben jetzt die Chance genutzt sich umzuschauen. "Früher war ich unter Tage als Schlosser tätig und habe auf den Hunten hier und da interessante Glitzersteine liegen sehen. Jetzt hat es mich einfach einmal interessiert, was man an Mineralien so alles geborgen hat", erklärt Steffen Krauße. Der Lößnitzer fügt hinzu: "Zu DDR-Zeiten hatten wir nicht die Möglichkeit, die Mineralien oder ein Stück Uranerz zu sehen. Wir haben zwar die Anlagen gewartet, repariert und teilweise gebaut, aber das Endprodukt haben wir nie gesehen." Auch Joachim Krauße hat als Schlosser bei der Wismut gearbeitet, konkret in den Aufbereitungsfabriken: "Mich hat es schon immer interessiert, wie gefährlich die Tätigkeit dort eigentlich war. In der Lagerstättensammlung haben wir einige Informationen bekommen."