Mineraliensammler stürzt in Stollen in die Tiefe

Unfall Neun Stunden musste der verletzte Mann ausharren

Erla. 

Erla. Großeinsatz für die Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt, Polizei, Grubenwehr und Malteser. Im erzgebirgischen Erla bei Schwarzenberg stiegen am Sonntagnachmittag zwei Mineraliensammler in einen alten Stollen zwischen Erla und Antonstal ein.

 

Tief im Stollen stürzte einer der beiden ab und verletzte sich hierbei, sodass dieser nicht mehr von allein den Stollen verlassen konnte. Umgehend wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Schwarzenberg und Breitenbrunn sowie Rettungsdienst und Polizei zum Unglücksort geschickt. Vor Ort angekommen konnten die Kameraden nicht viel machen. Der Bergbau - und Höhenrettungszug aus Annaberg-Buchholz sowie die Grubenwehr aus Zwickau wurden nachgefordert.

Neun Stunden im Stollen

Gegen 20.30 Uhr fand man dann den Verunfallten, ersten Informationen zufolge mit einer Fraktur am Arm. Für die Versorgung der Rettungskräfte wurde am Abend der Versorgungszug der Malteser nachgefordert.

 

Im Einsatz waren rund 90 Rettungskräfte vom Bergbau - und Höhenrettungszug. Ein Feuerwehrkamerad wurde beim Rettungseinsatz verletzt. Gegen 1 Uhr in der Nacht zu Montag konnte der Verletzte dem Rettungsdienst übergeben werden. Somit musste der Verletzte an die neun Stunden im Stollen ausharren.