Minister will Unternehmen zum Export ermutigen

Spitzengespräch Außenwirtschaftsinitiative Sachsen tagt in Grünhainichen

Grünhainichen/Region. 

Grünhainichen/Region. In den Räumen der Zabag Security Engineering GmbH Grünhainichen tagte am Montag die Außenwirtschaftsinitiative Sachsen. Im "Spitzengespräch Außenwirtschaft" stimmten Vertreter aus der Landesregierung, den Kammern sowie Verbänden insbesondere den Jahresplan 2019 ab. Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung des freien und fairen Handels für sächsische Unternehmen hervor. "Freihandel , der auf klaren Spielregeln basiert, verspricht Wachstum, schafft und sichert Arbeitsplätze und ist damit gut für die sächsische Wirtschaft", sagte der Politiker.

Im Jahr 2017 erbrachte der Freistaat rund ein Drittel seiner Wirtschaftsleistung im Export und verzeichnete gegenüber dem Vorjahr steigende Tendenz. "Doch Euphorie ist selten ein guter Ratgeber. Die sächsischen Unternehmen schöpfen ihr Potential auf internationalem Parkett noch nicht aus. Wir wollen die Exportqoute aber weiter erhöhen und neue Unternehmen für das Auslandsgeschäft gewinnen", sagte Martin Dulig. Dass die Außenwirtschaft-Tagung gerade in Grünhainichen stattfand, hatte einen guten Grund. Denn die Zabag GmbH ist längst auf internationaler Ebene aktiv.

"Wir planen und installieren europaweit Zugangs- und Sicherheitsanlagen im Außenbereich, wie Tore, Drehkreuze und Schranken. Punktuell sind wir auch schon weltweit aktiv geworden, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Michael Simon. Er hatte 1990 damit begonnen, aus einer Garage heraus das Unternehmen aufzubauen. Heute sind im Betrieb 115 Arbeitnehmer tätig. "Wir haben gern dem Wunsch des Ministeriums entsprochen, Gastgeber des Treffens zu sein", sagte Simon.