Ministerpräsident sagt Unterstützung zu

Besuch Michael Kretschmer informiert sich in Wolkenstein über dringende Anliegen

Wolkenstein. 

Wolkenstein. Über prominenten Besuch hat sich Wolkensteins Bürgermeister Wolfram Liebing gefreut. Auf seine Einladung hin schaute am Donnerstag Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer vorbei und informierte sich über die Situation und Probleme der Stadt. Großes Thema war dabei der Personalmangel bei der Freiwilligen Feuerwehr, der eine ständige Bereitschaft nicht mehr möglich macht. Doch auch über die Entwicklung des Ländlichen Raums sowie den Städtebaulichen Denkmalschutz wurde während des einstündigen Besuchs gesprochen.

"Wir arbeiten ab, was hier besprochen wurde", versprach Kretschmer bei seiner Abreise. Damit dürfte er vor allem Möglichkeiten gemeint haben, wie Menschen das ehrenamtliche Engagement bei der Feuerwehr erleichtert und nähergebracht werden soll. Von Filmen war zum Beispiel die Rede, die als Werbung und als Lehrmaterial an der Schule dienen könnten. Zuvor hatte der Politiker mit Kameraden im Feuerwehrdepot gesprochen. Auch für den Ländlichen Raum gab es eine klare Ansage. So werde der Freistaat alles dafür tun, Strukturen für die finanzielle Förderung zu erhalten. Im Zeitalter der Digitalisierung sollen dabei bürokratische Hürden minimiert werden.

Während eines Rundgangs durch die Stadt sprach sich der Ministerpräsident dann auch noch für eine weitere Förderung des städtebaulichen Denkmalschutzes aus: "Das ist unser kulturelles Erbe, zugleich aber auch eine Investition in die Zukunft."