Mira trägt Papas Trikot

Fußball Mike Könnecke glücklich im Erzgebirge

Mittelfeldspieler Mike Könnecke ist längst im Erzgebirge angekommen. Der heute 27-Jährige, der in Wolfsburg das Licht der Welt erblickte, spielt bereits seit 2011 im Lößnitztal. "Aue bedeutet mir sehr viel. Es ist meine erste Profistation", so Fußballer Könnecke: "Ich bin immer noch sehr dankbar für die Chance und bin sehr glücklich, hier zu sein." Auch nach dem Abstieg hielt Könnecke dem Kumpelverein die Treue und verlängerte seinen Kontrakt bis Juni 2016. Seine Liebe zum Erzgebirge hat einen sehr guten Grund: Denn nicht nur sein fußballerisches Glück hat Mike Könnecke in der Region gefunden, sondern auch das private Glück. "Ich habe hier meine Familie gefunden", sagt der Mittelfeldspieler, der seit circa einem Jahr mit seiner Elisa verheiratet ist. Perfekt wurde die kleine Familie durch Sonnenschein Mira. "Sie ist im September zwei Jahre geworden. Wir sind wirklich überglücklich. Es gibt nichts Schöneres als eine Familie." Längst hat der Fußballvirus auch die kleine Mira ergriffen. "Sie hat von mir ein Trikot", sagt Könnecke. Dieses nehme sie überall mit hin. "Es ist schön zu sehen, dass Papa der größte Stolz ist." Wenn Mira im Stadion ist und ganz interessiert die zweite Halbzeit beobachtet, dann holt sie Papa Mike nach Abpfiff auch gerne einmal in den Innenraum und trägt sie stolz über den Rasen.

In Sachen sportlichem Trend sieht Könnecke das Positive im Punktspielbetrieb. Vor allem in der Abwehr liege die Stärke des jungen Teams: "Wir sind zuhause gegentorlos - das ist das Wichtigste." Diese Stärke spielte die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev auch im Pokalkracher gegen Eintracht Frankfurt aus, als gegen den Favoriten ein 1:0-Sieg gelang. Könnecke über seinen Coach: "Er ist ein super lockerer Typ. Man kann mit ihm reden. Er versteht es, die Mannschaft zu motivieren. Er hat ein gutes Händchen."