Mit 39 Punkten noch nichts erreicht

Fussball FC Erzgebirge Aue ist am Samstag auf der Alm bei Arminia Bielefeld gefragt

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Hannes Drews weiß, dass in der Liga noch nicht entschieden ist. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. "Bielefeld verfügt über eine gute Offensivabteilung", sagt der Cheftrainer des FC Erzgebirge Aue, Hannes Drews und nennt mit Fabian Klos und Andreas Voglsammer zwei Namen. Beide Spieler seien robust und kopfballstark. Voglsammer sei viel unterwegs und spiele ein gutes Pressing. Drews spricht vor der Begegnung am morgigen Samstag 13 Uhr auf der Alm von einem sehr unangenehmen Gegner. Das hat sich bekanntlich schon im Hinspiel gezeigt, als der FC Erzgebirge Aue kurz vor Schluss zwei Punkte verschenkte. "Wenn ich mich ans Hinspiel erinnere, dann gab es 1:1 - bei dem der Ausgleich sehr spät gefallen ist", so der Veilchen-Coach. Sein Team hatte es damals versäumt, das 2:0 zu machen.

Acht Spiele ohne Niederlage

Doch die Lila-Weißen müssen sich aktuell nicht verstecken. Acht Spiel ohne Niederlage, drei Siege infolge - die Serie kann sich wirklich sehen lassen. Kapitän Martin Männel: "Wir haben eine gute Serie im Rücken, aus der wir viel Selbstvertrauen ziehen konnten."

Auch der Coach lobt: "Es ist einfach beachtlich, was die Mannschaft derzeit leistet." Alle Spieler würden konzentriert arbeiten, nicht nur jene, die zum Kader gehören. Der Sieg gegen St. Pauli am vergangenen Samstag sei wichtig gewesen: "Aber es geht jetzt darum, fleißig weiter Punkte zu sammeln", sagt der Trainer: "Die Liga ist so eng, so brutal eng." Doch die Trainingsleistung stimmt den Trainer zuversichtlich.

In der Liga ist es sehr eng

Das Team sei zusammengewachsen und habe sich weiter stabilisiert. "Wir sind in den letzten Wochen ganz gut damit gefahren, dass wir uns nach den Spielen ein oder zwei Tage gefreut haben. Wir wussten aber auch immer wieder, dass es weiter darauf ankommt, unsere Leistung auf den Platz zu bringen", sagt Martin Männel. Keiner im Team lehne sich zurück. Mit 39 Punkten habe man eben noch nichts erreicht, weil in Liga alles sehr eng ist.