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Erzgebirge

Mit 60 Jahren Lebenstraum erfüllt

Eröffnung Neue Galerie und Pädagogikinstitut wird am Samstag eröffnet

Grünhain-Beierfeld. 

Grünhain-Beierfeld. Künstlerin und Reformpädagogin Bärbel Bitterlich aus Schwarzenberg erfüllt sich in Beierfeld im Haus ihrer Schwiegereltern einen Lebenstraum. Dort sind in den vergangenen Monaten Galerie und Institutsräume entstanden. Etwa 100.000 Euro haben Bärbel Bitterlich und ihr Mann Jens dafür investiert. So mussten unter anderem Türen, die Elektrik, die Decken und Böden erneuert beziehungsweise aufgearbeitet werden. Auch moderne Bäder sind im Erdgeschoss des Hauses eingebaut worden. Ohne einen kleinen Kredit ging es dabei nicht.

"Das Haus stand ab 2018 leer und wir haben uns immer wieder gefragt, was wir wohl damit machen", erinnert sich Bärbel Bitterlich. Irgendwann nahm das Paar allen Mut zusammen und entschied sich, noch einmal neues Terrain zu betreten. Bitterlichs arbeiten seit vielen Jahren im Bereich der Reformpädagogik und bieten auch Schulungen an. "Der Aufbau des Instituts für neue Pädagogik und der Galerie ist unser gemeinsames Projekt", erklärt die 60-Jährige. Geplant sind Kunstprojekte, Kreativkurse und Ausstellungen. "Es soll eine Kombination aus Pädagogik und Kunst sein. Wir finden das sehr spannend", sagt Bitterlich. Deshalb legte das Paar auch viel Wert auf wenig verbaute und lichtdurchflutete Räume. "Wir haben Stapelstühle gekauft, die wird dann bei Bedarf nutzen können", so Bitterlich. Die Eröffnung des Hauses ist an diesem Samstag mit einem Kreativmarkt geplant. Auch der bekannte Reformpädagogoge Otto Herz, der einst an der Bielefelder Laborschule tätig war, hat sein Kommen zugesichert. Nach der Wende war er aktiv am Aufbau von Schulen, die sich einer Pädagogik vom Kinde aus verschrieben haben, beteiligt. "Wir arbeiten mit Otto Herz seit Jahren sehr eng zusammen, konnten immer auf seinen Rat zählen", freuen sich die Bitterlichs auf das Wiedersehen.

"Zufällig ist an diesem Tag noch der Amateurfunk kids day in Deutschland", sagt Bärbel Bitterlich. Deshalb werden sich Amateurfunker präsentieren.