Bereits in der abgelaufenen Saison der Fußball-Sachsenklasse West hat der FSV Motor Marienberg als Tabellenvierter eine gute Rolle gespielt. Im neuen Spieljahr ist den Erzgebirgern sogar noch mehr zuzutrauen, denn es gibt mehrere namhafte Neuzugänge zu vermelden. Besser gesagt Rückkehrer, denn der Großteil von ihnen war schon einmal bei Motor aktiv und trug 2023 maßgeblich zum Aufstieg in die NOFV-Oberliga Süd bei.
Ex-Profi soll mit seiner Erfahrung helfen
Schon vor dem kürzlichen Testspiel gegen Erzgebirge Aue (0:7) wurden Kevin Werner und Jonathan Müller als Rückkehrer präsentiert. Während Werner zwischenzeitlich beim VFC Plauen und dem FC Grimma kickte, versuchte Müller sein Glück bei Budissa Bautzen. Nun wollen sie es wieder im Motor-Trikot wissen – genau wie André Luge. Dem Ex-Profi, zuletzt bei Empor Glauchau aktiv, kommt dabei eine besondere Rolle zu. „Er wird als spielender Co-Trainer fungieren“, erklärt Motor-Coach Julian Schröter.
Viele junge Spieler im Kader
Mit seiner Erfahrung soll Luge vor allem den jungen Spielern helfen. Neben den Eigengewächsen, die in der abgelaufenen Saison für sich Werbung betreiben konnten, gehören dazu auch Angreifer Louis Meyer und Torhüter Lucas Reichel. Sie hatten kurz vor dem Oberliga-Abenteuer den Sprung zu den Marienberger Männern vollzogen, spielten aber 2025/26 in Rabenstein beziehungsweise Laubegast. Mit ihnen stoßen die ebenfalls noch jungen Justin Bauer (Scharfenstein/Großolbersdorf), Jonas Mück (Krumhermersdorf) und Daniel Le (Neundorf/Wiesenbad) zum Kader.
Coach freut sich auf Konkurrenzkampf
Speziell für die jüngeren Spieler dürfte zunächst die zweite Mannschaft infrage kommen, die unter der Leitung von René Grandner in der Kreisliga spielt. „Da wollen wir wieder Konstanz reinbringen“, sagt Schröter und betont zugleich, dass sich alle Akteure – unabhängig von ihrer Erfahrung – jederzeit auch für die erste Mannschaft empfehlen können: „Da ist nichts in Stein gemeißelt.“ Über konkrete Ziele in der Sachsenklasse West will sich der Coach noch nicht äußern. „Aber wenn alle fit bleiben, können wir sicherlich eine gute Rolle spielen“, so Schröter. aba
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