Mit Baustart endet Vorbereitung

Investition Landkreis übernimmt Großteil

Fortsetzung von Seite 1: Mit dem offiziellen Baustart für die neue Fußballarena ist für den FC Erzgebirge Aue und seine Fans ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangenen. Etwa 20 Millionen Euro wird das Vorhaben kosten, zwei Jahre wird die Baumaßnahme dauern. Mit dem Baustart endete eine schwierige Vorbereitungsphase: "Ja es war eine aufregende Zeit. Die ersten Gedanken sind bereits 2010 entstanden", sagt Landrat Frank Vogel, der darauf verweist, dass es das größte Bauvorhaben des Erzgebirgskreises ist. Den größten Teil der Baukosten wird der Landkreis tragen, aber auch Stadt und Verein tragen ihr Scherflein dazu bei: "Wir haben eine Dreierfinanzierung, die Stadt Aue und der Verein beteiligen sich mit jeweils 5,8 Prozent der Bausumme", so Frank Vogel und sagt: "Es ist sicher eine Ausnahmeerscheinung, dass wir Eigentümer eines Stadions sind. Aber im Erzgebirgskreis ist vieles eine Ausnahme. Es gibt auch nicht viele Landkreise, die ein Schloss besitzen oder Kulturhäuser besitzen. All das sind diese Besonderheiten, die wir haben."

Eine weitere Besonderheit in Bezug auf den Neubau das Sparkassen-Erzgebirgsstadions ist, dass sich der Kreistag dafür entschieden hat, den Bau losweise zu vergeben. Dass heißt, es gibt keinen Generalauftragnehmer. "Wir wollen einfach damit der regionalen Wirtschaft Chancen geben, sich zu beteiligen", sagt Landrat Frank Vogel, der nach eigener Aussage ein Fan von regionalen Wirtschaftskreisläufen ist.