Mit dem E-Bike quer durchs Erzgebirge

Tourismus Jens Weißflog stellt Hotelgästen Räder der neuesten Generation zur Verfügung

Oberwiesenthal. 

Oberwiesenthal. Als Aktiver hat es Jens Weißflog bevorzugt, auf Skiern durch die Gegend zu fliegen. Mittlerweile fährt der dreifache Olympiasieger im Skispringen lieber durch die Landschaft - und zwar nicht im Auto, sondern auf zwei Rädern. Zuhause ist die Skisprung-Legende nach wie vor in Oberwiesenthal, wo er inzwischen ein eigenes Hotel betreibt.

Schon seit 2011 bietet Weißflog E-Bikes an

Um sich und seinen Gästen interessante Touren rund um den Fichtelberg zu ermöglichen, setzt Jens Weißflog auf E-Bikes. "Es gibt hier keine Täler wie in den Alpen, wo man in der Ebene fahren kann. Wir sind hier ständig am Berg", erklärt der 55-Jährige. Die Unterstützung eines kleinen Elektromotors beim Fahren sei ungemein wichtig, denn viele setzen sich sonst gar nicht erst in den Fahrradsattel. "Wir hatten schon viele Gäste, die gesagt haben, dass sie es sich nicht so steil vorgestellt hätten", berichtet Weißflog. Im Jahr 2011 sei der ehemalige Wintersportler einer der Ersten gewesen, die die touristische Bedeutung des E-Bike-Fahrens für die höheren Lagen des Erzgebirges erkannten. Obwohl noch immer Räder dieser ersten Generation genutzt werden, sei die Technik mittlerweile etwas in die Jahre gekommen.

Modernere Räder müssen her

Deswegen hat Jens Weißflog in dieser Woche seinen Fuhrpark um drei moderne E-Bikes erweitert. Der 55-Jährige baut dabei auf die Unterstützung von zwei Experten. Dabei handelt es sich zum Einen um Fahrradhändler Stefan Weinhold aus Marienberg, der die Technik zur Verfügung stellt. Gemeinsam haben die beiden Unternehmer auch schon mehrere E-Bike-Touren auf die Beine gestellt.

Ebenso wichtig ist für Weißflog die Kooperation mit Marco Hösel. Der ehemalige Weltmeister im Fahrradtrial fungiert nicht nur als Markenbotschafter eines E-Bike-Herstellers, sondern betreibt auch eine Bike-Schule und ist mit seinen Kursen mehrmals im Jahr am Fichtelberg unterwegs.