"Mit gutem Gefühl nach Hause"

Motorsport Deutschland-Grand-Prix nur auf dem Sachsenring

Wolfgang Streubel, der Geschäftsführer der Sachsenring Rennstrecken Management GmbH (SRM) und zugleich Bürgermeister der Gemeinde Gersdorf hatte mit seinem Gepäck ein leichtes Tragen, als er den Weg zum Flughafen von Valencia antrat, denn er war zum letzten Motorrad-Grand-Prix der Saison an der spanischen Rennstrecke, um mit den internationalen Verantwortlichen von FIM, Irta und Dorna das Sachsenring-Rennen 2013 gut vorzubereiten. "Ich gehe mit einem guten Gefühl nach Hause. Wir haben für unsere Strecke keinerlei Auflagen erhalten, um bestimmte Baumaßnahmen durchzuführen. Deshalb können wir die Vorbereitung relativ ruhig angehen", so der Sachse. Diese neue "Vorbereitungsruhe" zeige sich auch in diesem Jahr im Kartenvorverkauf. "Hier sind wir sehr zufrieden. Es gibt weniger Hektik", so Streubel und betont, dass es im letzten Jahr erst am Ende des Jahres mit dem Ticketgeschäft so richtig losgegangen sei. Jetzt habe man in den ersten vier Wochen schon über 12.000 Tickets an den Besitzer gebracht, das seien schließlich über 36.000 Einzeltickets über drei Tage.

"Eigentlich können wir ganz zufrieden sein, wenn ich sehe, wie die internationalen Verantwortlichen uns unterstützen. Das geht bis zu diesen Aussagen, dass die Dorna unbedingt einen Deutschland-Grand-Prix haben will und der könne nur auf unserem Ring ausgetragen werden", so der Sachsenring besessene Gersdorfer, der es auch mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen hat, dass er in den drei GP-Tagen des Juli mehr Lob erhalten habe als in den 13 Jahren als Bürgermeister. Baustellen bleiben natürlich, weiß Streubel, um im nächsten Jahr den hoffentlich über 200.000 Fans aus Europa und der Welt ordentliche Parkmöglichkeiten zu bieten. "Das wird unsere Arbeit in den nächsten Wochen bestimmen. Wir wollen mit einem großen Parkplatz eine wichtige Lücke schließen, damit das Ziel erreicht wird, mit allen Beteiligten und Sponsoren, die wir an unserer Seite wissen, 2013 eine schwarze Null am Sachsenring zu schreiben.