Mit guter Fitness durch die Saison

Sport Fitnesstrainer Werner Schoupa schätzt Hannes Drews

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Werner Schoupa ist der Fitnesstrainer des FC Erzgebirge Aue. Foto: Carsten Wagner

Aue. Wer sich die Verletztenstatistik bei Fußballzweitligist FC Erzgebirge Aue anschaut, der wird sehr schnell erkennen, dass diese - auf Holz geklopft - gut aussieht. Schon in den beiden vorangegangenen Spielzeiten war das so. Zufall freilich ist das nicht. Großen Anteil hat daran Fitness- und Athletikcoach Werner Schoupa.

"Da sich der Fußball in den letzten acht Jahren am meisten in der Athletik weiterentwickelt hat, vor allem was Dynamik, Schnelligkeit, Zweikampfverhalten angeht, denke ich schon, dass man mit einer guten Prävention, die im athletischen Bereich ganz wichtig ist, vieles verhindern kann", so Werner Schoupa.

Er ist nach eigener Aussage einer, der über den Tellerrand hinausschaut. Zwar kommt der 52-jährige aus dem Fußball, jagte einst selbst dem runden Leder hinterher und besitzt die A-Lizenz als Trainer, doch mittlerweile hat er zehn weitere Lizenzen in allen Sportbereichen. "Ich versuche, alles ein bisschen einfließen zu lassen", sagt der Athletiktrainer und ergänzt: "Ich denke, dass es ganz wichtig, nicht nur die funktionale Muskulatur zu trainieren, die man Sportartspezifisch braucht."

Verletzungen können durch gezieltes Training verhindert werden

Die Gelenkschützenden Muskelgruppen seien genauso wichtig. "Damit man schon im Keime viel erstickt." Wichtig allerdings sei, dass er die Zeit bekomme, mit den Jungs zu arbeiten und zu trainieren. Mit dem neuen Cheftrainer Hannes Drews scheint dies wieder bestens zu funktionieren.

"Weil er menschlich, sehr kollegial, diplomatisch, freundlich, hilfsbereit und fachkompetent ist. Daher glaube ich, dass es eine längerfristige Zusammenarbeit werden könnte", so Werner Schoupa. Junge Fußballlehrer, wie Hannes Drews und Domenico Tedesco, wissen wie wichtig Schoupas Aufgabe im Trainerteam ist.

"Pavel Dotches Vorgänger beispielsweise war da eher beratungsresistent", sagt der 52-Jährige. Dabei habe sich der Fußball spezialisiert und es gäbe viele Fachbereiche. "Da sollte man auch die Fachleute ranlassen", so Schoupa.