Mit neuem "Hydrofighter" in den Kampf gegen die Flammen

Ausrüstung Neue Tragkraftspritze hat Test bestanden

Mauersberg. 

Mauersberg. Als erste Feuerwehr im Erzgebirge verfügen die Mauersberger Kameradinnen und Kameraden über einen so genannten "Hydrofighter". Die Tragkraftspritze hat bereits im vergangenen Jahr die bis dahin im Einsatz befindliche "Jöhstadt 92" abgelöst. Nun ist das neue Gerät ausgiebig getestet worden. Das Modell erfüllt alle zurzeit aktuellen Richtlinien und Vorgaben.

Bessere Ausrüstung für den Ernstfall

Unter der Haube befindet sich ein 45-Kilowatt-Benzinmotor. Er stellt 1.500 Liter Wasser pro Minute bei zehn Bar zur Verfügung. Das ist beinahe die doppelte Saugleistung im Vergleich zur "Jöhstadt 92", dem Vorgänger der Neuanschaffung. Damit stehen den Einsatzkräften im Ernstfall wesentlich größere Wassermengen zur Verfügung als bisher. Außerdem arbeitet der "Hydrofighter" beinahe vollautomatisch.

Zuschüsse durch den Freistaat ermöglichen Anschaffung

Produziert wird der er in Jöhstadt und das seit etwa zwei Jahren. Etwa 100 Stück hat die Jöhstädter Pumpen- und Feuerlöschtechnik GmbH bislang in die ganze Welt geliefert. Die Kosten belaufen sich auf 15.000 Euro. Etwa 5.600 Euro schließt der Freistaat aus dem Landeshaushalt zu.