Mit Selbstvertrauengegen "Übermacht"

Fußball FCE hat Lust auf Dresden - Dotchev nennt Dynamo die Bayern der 3. Liga

Das Sachsenderby zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden (Samstag, 14 Uhr) ist seit Tagen ausverkauft. Daher lautet die klare Aussage: Eine Anreise ohne gültiges Ticket sei zwecklos. Die Begegnung der Veilchen gegen den unangefochtenen Tabellenführer aus der sächsischen Landeshauptstadt wird mit Spannung erwartet.

FCE-Geschäftsführer Michael Voigt kündigte auf der Pressekonferenz am Donnerstag verstärkte Sicherheitskontrollen an: "Es kann passieren, dass es dort zu längeren Wartezeiten kommt." Gleichzeitig verwies der Geschäftsführer noch einmal darauf, dass im Stadion ein generelles Verbot von Pyrotechnik besteht. Voigt machte deutlich, dass man sich sehr gern auf das rein sportliche Geschehen konzentrieren will. Rein sportlich gesehen ist die Rollenverteilung eindeutig. Dynamo Dresden kommt als Favorit ins Sparkassen-Erzgebirgsstadion. "Dynamo Dresden ist für unsere Verhältnisse, wie Bayern München für die Bundesliga. Sie spielen wirklich eine hervorragende Saison. Sie haben 13 Spiele gewonnen", sagt FCE-Trainer Pavel Dotchev. Das Ziel der Veilchen könne nur ein Sieg sein, sagt Dotchev: "Wir müssen an diesem Tag sehr, sehr gut funktionieren. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, weil jeder Fehler automatisch bestraft wird." Mit einem heißen Herz und einem kühlen Kopf könne man zu Erfolg gelangen. Erstmals in dieser Saison werde man vor einem komplett ausverkauften Stadion spielen - auch das sei für die Mannschaft eine neue Situation. "Wir haben unsere Qualitäten. Deswegen glaube ich, dass wir in der Lage sind, eine Spitzenmannschaft wie Dresden zu schlagen", gibt sich Pavel Dotchev stark. Lust auf Dynamo, Lust auf die scheinbar "übermächtige Mannschaft" hat auch FCE-Sportdirektor Steffen Ziffert: "Ich glaube, dass wir sie hier zuhause schlagen können. Wir haben sehr viel Selbstvertrauen in den letzten Wochen gesammelt."