Mit viel Liebe und Geduld zum Siegerkraut

Ehrung Dritte Sauerkrautverkostung in Hundshübel

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Mareike Moser hat mitgewirkt am Sieger-Sauerkraut ihres Ehemannes. Foto: R. Wendland

Hundshübel. Aussehen, Geruch und Geschmack: das sind die Kriterien nach denen die fünfköpfige Jury bei der Sauerkrautverkostung in Hundshübel bewertet. Bei der dritten Auflage, die jetzt im Saal des Goldenen Hirschs gelaufen ist, hat man den neuen Sauerkrautkönig gekürt. Durchgesetzt hat sich Michael Moser vor Gundomar Leistner und Eberhardt Müller.

Insgesamt waren es 18 Kräuter, die zur Verkostung eingereicht worden sind. Krankheitsbedingt konnte Michael Moser selbst nicht dabei sein bei der Verkostung - die Ehrung hat seine Ehefrau Mareike Moser entgegengenommen. Bei der Hundshübler Familie wird regelmäßig Kraut eingeschnitten und es kommt auch regelmäßig Sauerkraut auf den Tisch.

Der Klassiker konnte überzeugen

"Zur Sauerkraut-Herstellung gehört viel Liebe und Geduld", sagt Mareike Moser. Hin und wieder werde auch experimentiert ob mit Rotkraut oder Zugaben, wie Knoblauch. Doch in der Regel ist es das klassische Rezept, nachdem das Kraut angesetzt wird. Diese Variante war es auch, die bei der Sauerkrautverkostung überzeugt hat.

"Verwendet haben wir Steinkraut, das eignet sich am besten. Auch spielen Sauberkeit und die Lagerung eine wichtige Rolle. Bei uns wechselt der Standort zwischen Wohnung und Gewölbekeller während des Prozesses." Beim Einschneiden weiß jeder, was zu tun ist. Mareike Moser schmunzelt: "Für die Möhren und fürs Wiegen war ich zuständig." Letztes Jahr ist Familie Moser Zweiter geworden und diesmal hat es geklappt mit dem Sieg.