Modellsportverein hat Probleme mit Rennstrecke

Historie Zwönitzer Bastler lässt 65 Jahre Vereinsgeschichte Revue passieren

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Gerd Graupner ist Vorsitzender des Zwönitzer Modellsportvereins. Foto: Ralf Wendland

Zwönitz. Der Zwönitzer Modellsportverein erreicht das Renten-Alter - in diesem Jahr schauen die Modellbauer auf 65 Jahre ihres Bestehens zurück. Doch in den Ruhestand verabschieden, das kommt nicht in Frage, so Vereinschef Gerd Graupner. Gegründet wurde der Verein 1952 und seitdem halten die Zwönitzer den Modellsport am Leben. Im Verein treffen sich Modellsportbegeisterte von jung bis alt.

Von Auto bis Flugzeug

Hinsichtlich der Modelle ist fast alles vertreten: ob Autos, Schiffe oder Flugzeuge. Die Mitglieder sind sehr aktiv. "Man kann sagen, wir sind jedes zweite Wochenende bei den verschiedensten Veranstaltungen unterwegs", so Graupner. Ansässig ist der Verein im Modellsportzentrum Zwönitz.

Am Objekt selbst stehen jetzt einige Renovierungsarbeiten an. In die Vereinsräume, die seit 30 Jahren so bestehen, sei Feuchtigkeit gedrungen. Dort mussten die Modellbauer Hand anlegen. "Teilweise musste neu geputzt werden", so Graupner. Das Gebäude gehört der Stadt Zwönitz und der Verein hält es in Schuss und kann es kostenfrei nutzen.

Finanzen sind wieder mal das Problem

Es gibt einen Punkt, wo der Schuh derzeit drückt. Der 57-jährige erklärt: "Die Rennstrecke ist unser Sorgenkind, weil wir dafür keine Gelder bekommen." Allein für das Abfräsen und im Anschluss das neue Aufziehen des Asphalts würde eine Summe von rund 35.000 Euro zu Buche schlagen. "Auf der Strecke haben sich einige Risse gebildet. Wir müssen sehen, dass wir diese bis zum nächsten Winter schließen können, um die Asphaltstrecke noch ein paar Jahr erhalten zu können", erklärt Graupner.