Moderne Kunst in Schwarzenberg

Art-Figura Finissage der Art Figura 2017 ist Anfang November geplant

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Kunst im Stadtbild und im Schloss. Foto: Carsten Wagner

Schwarzenberg. Es ist viel über die Art-Figura 2017 in Schwarzenberg diskutiert worden. Jetzt geht sie ihrem Ende entgegen. Am 3. November endet die Ausstellung mit der Finissage und der Preisverleihung. Diskussionsstoff lieferte die Entscheidung der Jury.

Das sind die Sieger

Der erste Preis geht an die Arbeit von Petra Weifenbach aus Köln. Ihr "Kostbares Behältnis zum Bewahren" ist sogenannte Trash-Kunst, also Kunst, die aus Abfallprodukten entsteht. Im Fall der Kölnerin handelt es sich dabei um das raschelnde und glitzernde Innenleben von Pralinenschachteln, die sie zu einer Art goldenen Schrein zusammensetzte.

Der zweite Preisträger heißt Otto Scherer und kommt aus Pürgen. Er überzeugte die Juroren mit einer sehr intellektuellen und tiefsinnigen Arbeit, die er "Von der Kaaba zum Kreuz und umgekehrt" nennt. Das Werk "Ohne Titel" von Ulrike Bernhardt aus Leipzig wurde von den Jurymitgliedern auf den dritten Platz gewählt.

Erstmals waren in diesem Jahr zum renommierten Kunstpreis unter der Überschrift "Reformation" mehr als 380 Bewerbungen eingegangen. Nur die besten 70 schafften es quasi ins Finale. Die Werke sind zum Teil im Stadtgebiet zu sehen. Der Großteil in einer Sonderausstellung in Perla Castrum, ein Schloss voller Geschichte.