Moderneres Segelflugzeug für die Ausbildung

Fliegerclub Ein Jahr nach dem Unfall blicken die Flieger nach vorn

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Tina Grunert vor dem Start mit dem Fluglehrerassistenten Markus-Uhlig. Philipp Drechsel (v.li.) prüft noch einmal die Gurte. Foto: Jan Görner

Großrückerswalde. Tag der offenen Tür wird es auf dem Großrückerswalder Flugplatz in diesem Jahr keinen geben. Zu allgegenwärtig sind die dramatischen Ereignisse des vergangenen Jahres auch noch heute. Damals starben zwei Menschen beim Absturz eines Flugzeuges. Dennoch blicken die Flugsportler vom Fliegerclub Großrückerswalde nach vorn.

So gibt es nun endlich ein moderneres Flugzeug für den Flugunterricht. Das ist zwar schon 22 Jahre alt, gilt aber innerhalb des Vereins als gewaltiger Fortschritt. Der Vereinsvorsitzende Uwe Beger hat ihn nach langem Suchen bei einem Verein auf der Schwäbischen Alb aufgespürt.

Jüngster Fluglehrer ist 21 Jahre alt

Derzeit hat der Verein acht Fluglehrer. Markus Uhlig ist mit 21 Jahren der jüngste und noch in der Ausbildung. Er darf angehende Piloten anleiten, wenn ihm am Boden ein erfahrener Fluglehrer zur Seite steht. Die entsprechenden theoretischen Lehrgänge hat der Chemnitzer bereits absolviert. "Darin ging es vor allem um Theorie, um Methodik und Didaktik", so der Markus Uhlig.

Im Flugzeug sitzt er bereits seit er 14 Jahre alt ist. Nach einem Flugplatzfest in Langenhennersdorf wurde das ohnehin bestehende Interesse vertieft. Mittlerweile hat er sich zu einem erfahrenen Streckensegelflugpiloten entwickelt. In dieser Sportart hat er sich schon zweimal für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.