Modernes Krematorium entsteht in Oelsnitz

Erster Spatenstich für „Feuerbestattungen Erzgebirge“ gesetzt

Oelsnitz/Erzg.

Im Gewerbegebiet Hoffeld in Oelsnitz entsteht ein modernes Krematorium für das Erzgebirge und die umliegenden Regionen - der symbolische erste Spatenstich für die „Feuerbestattungen Erzgebirge“, betrieben von der ERZ-Krem GmbH, ist gesetzt.

Das Potential moderner Krematorien

Investiert wird eine mittlere einstellige Millionensumme. Mit der Eröffnung plant man Mitte 2027.

„In das Projekt ist schon viel Zeit und Herzblut geflossen“, sagt Geschäftsführer Michael Wenzel. Die Idee für die „Feuerbestattungen Erzgebirge“ entstand vor gut zwei Jahren, wie der Bestattermeister erzählt: „Während meiner Meisterausbildung hatte ich die Möglichkeit, ein privat geführtes Krematorium kennenzulernen und mir wurde bewusst, welches Potential moderne Krematorien bieten und das ein solches Projekt auch in Sachsen insbesondere im Erzgebirge möglich sein müsste.“

Starke Partner

Aus diesem Gedanken habe sich Schritt für Schritt eine konkrete Vision entwickelt und zugleich auch das Bewusstsein, das so ein Projekt nur mit starken Partner umgesetzt werden kann. Michael Wenzel hat das Gespräch gesucht mit Kollegen und Wegbegleitern. Mit Friedrich Hahn und Uwe Billing hat Wenzel zwei Männer gefunden, die seine Vision teilten. „Mein Vater Tobias Wenzel war von Anfang an begeistert und unterstützte das Projekt. Seine Erfahrung und sein Vertrauen haben wesentlich dazu beigetragen, dass wir heute an diesem Punkt stehen“, so Wenzel, der von einem langen Weg mit einigen Herausforderungen spricht.

Schaffen von Arbeitsplätzen und Ausbildung von Fachkräften

Das Ziel, das man vor Augen hat: „Der Mensch hat auch auf seinem letzten Weg Würde verdient.“ Man lege großen Wert auf modernste Technik, hohe Umweltstandards und auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Bestattungsunternehmen der Region. Die ERZ-Krem GmbH schafft nicht nur Arbeitsplätze in der Region, sondern will auch Fachkräfte ausbilden. Wie Landrat Rico Anton sagt, sei man bestrebt, die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft im Erzgebirge zu ermöglichen. Anton sieht hier das Beruflichen Schulzentrums „Erdmann Kircheis“ als Partner. Entsprechende Anträge seien auf den Weg gebracht. Aktuell müssen junge Leute, die diesen Beruf erlernen möchten, nach Bayern fahren.

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