Montagsspiel für die Veilchen

Fussball FC Erzgebirge Aue empfängt unter Flutlicht Greuther Fürth

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Gibt es am Montag gegen Greuther Fürth Grund für die gekreuzten Hämmer? Dennis Kempe, Christian Tiffert und Pascal Köpke hoffen es sehr. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Nach dem torlosen Unentschieden bei Union Berlin hatten die Kicker des FC Erzgebirge Aue eine lange Woche. Erstmals und letztmals in dieser Saison bestreiten die Veilchen ein Montagsspiel. Dazu empfangen sie am Montagabend ab 20.30 Uhr unter Flutlicht die Spielvereinigung Greuther Fürth.

Entscheidendes Spiel am Montag

Dabei wird sich zeigen, was die mühsam erkämpften Punkte aus den vergangenen fünf Begegnungen wert sind. Die Lila-Weißen hatten es auch am Sonntag verpasst, einen Sieg zu holen. Am Montag müssen die Schützlinge von Trainer Hannes Drews gegen Fürth zwingend einen Dreier einfahren, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren. Zudem ist die Begegnung gegen Fürth ganz entscheidend, weil die Spielvereinigung ebenfalls im Tabellenkeller steht und sie durch eine Niederlage richtig in den Tabellenkeller rutschen würde.

Derweil zeigt sich der Fußball-Zweitligist für die kommende Spielzeit gut gerüstet. Wie der Verein in dieser Woche mitteilte, habe man die Lizenzunterlagen vorfristig eingereicht. Damit liegen sowohl der Deutschen Fußballliga (DFL) für die 2. Bundesliga als auch dem Deutschen Fußball-Bund alle notwendigen Unterlagen und Anträge vor. Den Schwerpunkt beider Verfahren bilden wirtschaftliche, technisch-organisatorische und medientechnische Kriterien.

Viel Geld für die Erzgebirger

Wie FCE-Geschäftsführer Michael Voigt mitteilte, plane man für die Saison 2018/2019 in der 2. Bundesliga mit einem Gesamtetat von gut 15,5 Millionen Euro. "In der 3. Liga wären es reichlich neun Millionen Euro", sagte Voigt und bedankte sich gleichzeitig bei allen, die an der Erstellung der Unterlagen akribisch mitgearbeitet haben. Die 15,5 Millionen im Unterhaus und die neun Millionen im Oberhaus sind in jeden Fall rekordverdächtig. Noch nie stand den Erzgebirgern mehr Geld zur Verfügung.