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Motorräder zogen die Blicke auf sich

Schlösser- und Burgenfahrt Durchs Erzgebirge

Im Sattel der Motorräder ohne und mit Seitenwagen bis Baujahr 1939 saß vergangenen Samstag bei der 7. Auflage der Schlösser- und Burgenfahrt ein beachtliches Fahrerfeld aus gut 140 Startern aus vielen Teilen Deutschlands, von München bis Berlin, um quer durchs Erzgebirge zu touren. Satte 200 Kilometer führte die Strecke mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten über Steinbach mit Station im Schlosspark Schlettau und anschließend frisch gestärkt über Geyer, Annaberg und Schönbrunn zum Schloss Rauenstein und zurück nach Augustusburg. Angesichts dieser immensen Entfernung erwischte manche Oldtimerfahrer kalt ein technischer Defekt an der Maschine, der aber meist schnell behoben werden konnte. Einer der Fahrer ist sogar stehen geblieben, weil auch das letzte Tröpfchen Kraftstoff im Tank verbraucht war. Auf Schloss Augustusburg, Ausgangspunkt bzw. Endpunkt der Fahrt, präsentierte sich im Schlosshof ein Bruchteil an Fahrzeugen, allesamt im Originalzustand und von Herstellern aus 8 Staaten. Neben hiesigen Herstellern wie DKW, Schüttoff und Wanderer, zogen Fahrzeuge der Hersteller aus Schweden, Belgien, der Schweiz, Frankreich, Italien, England und den USA die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.

Wie die 500er-Neander Reinhart Päßlers. Das Baujahr 1929-Motorrad des Neudorfers lief auf den 200 Kilometern wie geschmiert. "Kein Muckern, keine Zündaussetzer, rein gar nichts", freute sich Reinhart Päßler und ergänzt: "Ich war nun die vielen Jahre im Auftrag für Gutachten überall unterwegs. Ich kenne daher sowohl die Borstendorfer als auch die Eppendorfer Ecke. Die einzige Strecke jedoch, die ich nicht gefahren bin, das ist die Region um Reiflandt", sagte der Kfz-Sachverständige im Ruhestand.



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