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Museumsclub forscht in der Stadtgeschichte

Kultur Auf den Spuren der Vorfahren in Marienberg

Marienberg. 

Marienberg. Der Kinderclub des Museums Sächsisch-Böhmisches Erzgebirge im Bergmagazin beschäftigt sich in diesem Schuljahr mit der Entwicklung des äußeren Erscheinungsbildes der Stadt. Sechs Mädchen und Jungen vom Marienberger Gymnasium treffen sich alle zwei Wochen. Aus einer großen Auswahl historischer Postkarten suchen sie sich einige Exemplare heraus. Dann geht es mit der Kamera an die gleiche Stelle, um das Gebäude aus dem möglichst gleichen Blickwinkel erneut zu fotografieren. Beide Aufnahmen werden miteinander verglichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede dokumentiert.

Veränderungen bildlich fethalten

"Man sieht, wie sich die Stadt verändert hat, einige Gebäude mehr, die anderen weniger oder fast gar nicht", hat Lena Müller aus Lengefeld festgestellt. Zur Arbeit gehört auch die Recherche der Geschichte der entsprechenden Gebäude. "Dazu steht ihnen auf der einen Seite das Internet zur Verfügung. Wir sind aber auch schon im Stadtarchiv gewesen", versicherte die Betreuerin des Museumsclubs und Mitarbeiterin des Museums Janet Franke-Reichel.

Das Angebot ist Teil des Projektes "LernStadtMuseum" des Freistaates Sachsens. Dabei gelten das Museum und das Gymnasium als Partner. Die Themen wechseln jährlich. Dafür sind Ideen gefragt. Diese müssen dem Kultusministerium in Dresden vorgelegt werden. Werden sie befürwortet, dann winkt eine Förderung über 500 Euro. Bei den Marienberger Bewerbern hat das zum wiederholten Mal geklappt. Dieses Jahr wurde das Geld zu großen Teilen in eine Kamera für die Clubarbeit investiert.



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