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Musik mit Freunden: Festival lockt 3.500 Besucher an

Jugend Homeward-Verein engagiert sich in der Region

Niederwürschnitz. 

Niederwürschnitz. Das viertägige Homeward-Festival auf dem Gelände der "Alten Ziegelei" in Niederwürschnitz ist von rund 3.500 Menschen besucht worden. Das Ganze ist ein Mix aus Musik, Workshops, Gesprächen, Begegnungen und dem Kennenlernen von interessanten Menschen. Hinter dem Spektakel steckt der Homeward-Verein. "Eigentlich ist es Musik mit Freunden auf der Wiese", lacht Vereinschef Sebastian Franke: "Wir haben irgendwann gemerkt, dass der Freundeskreis einfach zu groß ist, um sich in den Garten zu setzen."

Weltliche Themen neben der Liebe zu Gott

Mittlerweile ist es die dritte Auflage des Festivals gewesen und der Zuspruch ist sehr groß. Angesprochen fühlen sich nicht nur junge Leute. Wie Mitorganisatorin Stephanie Mittelbach erzählt, hat es dieses Jahr zwei 70-jährige gegeben, die sich an einem der zahlreichen Workshops beteiligt haben. Der christliche Glaube und die Liebe zu Gott spielen schon eine Rolle, haben aber keine Dominanz. Man spricht genauso gut weltliche Dinge an, die mit Gott nichts zu tun haben. "Es geht ganz einfach darum zu tun, was wir lieben. Partys mögen auch Leute, die keine Christen sind und wir feiern zusammen", so formuliert es Stephanie Mittelbach.

Individuelle Vorbereitung durch 30 Leute

Mit den Eindrücken und Erlebnissen des aktuellen Festivals im Kopf könne man heute nicht sagen, was konkret im nächsten Jahr beim Festival allen passieren wird. Die Entscheidungen werden alle in der Gruppe getroffen, man findet sich zusammen, spricht über Dinge und diskutiert. Am Ende sind über 30 Leute an der Vorbereitung und Umsetzung eines Festivals beteiligt und jeder trägt seinen Teil individuell bei.