Musikalische Reise führt nach Italien

Klassik Erzgebirgische Philharmonie in Aue

Aue. Mit dem 2. Philharmonischen Konzert der Spielzeit 2012/2013 entführt die Erzgebirgische Philharmonie Aue unter Leitung von Generalmusikdirektor Naoshi Takahashi das Publikum heute ab 19.30 Uhr nach Italien. Wie Chefdramaturg Michael Eccarius mitteilt, wird das Konzert zunächst mit Ludwig van Beethovens Ouvertüre zum Ballett "Die Geschöpfe des Prometheus" eröffnet. Auch der Musik von Johann Nepomuk Hummel, einem Schüler Mozarts und Nachfolger Haydns, der zu seiner Zeit neben Beethoven als bester Pianist Wiens galt, widmet man sich. Wie Eccarius erklärt, habe sich von seinem kompositorischen Schaffen nur wenig bis in die Gegenwart erhalten: darunter das Trompetenkonzert in Es-Dur. Weiter geht die musikalische Reise in südliche Gefilde: zu hören sein wird die "Ouvertüre im italienischen Stil" von Franz Schubert. Diese Ouvertüre gehöre zu den spritzigsten und elegantesten Instrumentalkompositionen Schuberts. Der "Karneval von Venedig" von Jean-Baptiste Arban schildert das bunte karnevalistische Treiben der Lagunenstadt. An dieser Stelle trete Trompeter Makio Kataoka, der aktuell als stellvertretender Solotrompeter beim Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks in München engagiert ist, als Solist auf. Fürs Finale hat sich das Orchester für die Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 die "Italienische" von Felix Mendelssohn Bartholdy entschieden. Die entscheidenden Impulse gaben bei dieser Sinfonie Reiseeindrücke, so Eccarius. Aufgeführt habe Mendelssohn die Sinfonie 1833 in London: veröffentlicht wurde sie erst nach seinem Tod. Konzert-Besucher können sich in Aue auf einen bunten Musik-Mix freuen.