Nach 17 Jahren: Kul(T)ourbanausen sagen Bühne Ade

Schauspiel Mögliches Comeback will man nicht ausschließen

Lugau. 

Lugau. Die sieben aktiven Darsteller der Kul(T)ourbanausen haben sich schweren Herzens dazu entschieden, die Gruppe aufzulösen. Die Gründer der Gruppe, Emanuel Korb und Danny Meyer, wohnen nicht mehr in der Umgebung und sind durch ihren Lehrerberuf zeitlich stark gefordert. Dadurch konnten sie die viele Zeit, die die Inszenierungen im Vorfeld erfordern, nicht mehr aufbringen.

Dazu kommen weitere familiäre und berufliche Veränderungen der Mitglieder. Seit dem 24. Januar liefen die letzten Auftritte der Schausteller. Am 1. Februar standen sie im Lamm in Hohndorf letztmalig zusammen auf der Bühne.

17 Jahre Bühneninszenierung hat vorerst sein Ende

Die Kul(T)ourbanausen gründeten sich im Sommer 2003, als sie im Alter von elf Jahren ein Märchen für die Hortgruppe aufführten. Darauf folgten weitere Auftritte in Kindergärten und Altenheimen in Lugau und Umgebung. Seitdem spielten sie vier Inszenierungen pro Jahr. Zuletzt führte die Gruppe Komödien auf, die Letzte war die neunte in Folge. In den 17 Jahren haben sie insgesamt mehr als 30 Stücke produziert. Die aktiven Darsteller wurden bei ihren Aufführungen von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern sowie dem Team des Kultur-und Freizeitzentrums unterstützt. Insgesamt waren das etwa 40 Personen.

"Am meisten hat uns das Entwickeln von neuen Stücken Spaß gemacht", erzählt Emanuel Korb. Sie haben alle Komödien selbst geschrieben und waren am kompletten Entstehungsprozess beteiligt, um die Rollen entsprechend auf die Darsteller zuschneiden zu können. "Das Theaterspielen als Hobby war natürlich immer für uns alle ein schönes Erlebnis", sagt das Gründungsmitglied.

Ein mögliches Comeback möchten sie nicht komplett ausschließen, auch wenn es zurzeit nicht angedacht ist.