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Nach bitterer Niederlage in Lübeck kommt jetzt Hamburg

Handball EHV Aue steht vor der nächsten Herausforderung

Lößnitz. 

Lößnitz. Nach der bitteren Auswärtsniederlage beim VfL Lübeck-Schwartau, wo der EHV Aue mit 22:30 (11:16) vor 1871 Zuschauern in der Hansehalle in Lübeck unter die Räder gekommen ist, steht jetzt, zum Abschuss der englischen Woche, die nächste Herausforderung ins Haus. Am Samstag empfängt das Team um Trainer Stephan Swat die Mannschaft des HSV Hamburg. Anwurf in der Erzgebirgshalle ist 18 Uhr.

"Es ist kein Spiel leicht in der Liga. Um zu gewinnen, was das Ziel ist, müssen wir richtig was raushauen", so der Coach, der vor allem von der Abwehr spricht. Man ist sich bewusst, dass an der Stelle aktuell die größten Probleme liegen. "Wir müssen daran arbeiten, einen Schritt nach vorn machen und unter 30 Toren bleiben. Sonst wird es schwer ein Spiel zu gewinnen." Hamburg habe aktuell einen guten Lauf, da gelte es gegen zuhalten. Swat sagt: "Die Hamburger haben gute Jungs dabei und vor allem erfahrene Leute. Hamburg zu unterschätzen wäre fatal. Das haben die Ergebnisse, die sie bisher erzielt haben, gezeigt."

Deren Stärke liege in der Breite und die Mannschaft komme mit sehr viel Power im Angriff und stehe mit einer guten und variablen Abwehr und einem guten Torhüter dahinter. Zum Spiel in Lübeck sagt Swat: "Sicher ist es eine Niederlage, die gerecht und verdient ist, weil wir es nicht geschafft haben in der Abwehr stabiler zu stehen, was wir uns vorgenommen hatten." In der Anfangsphase des Spieles, nach fünf Minuten, stand es 2:4 für den EHV Aue. Doch dann hat Lübeck aufgedreht und schon nach elf Minuten stand es 8:4 für die Gastgeber.

Den Vorsprung hat Lübeck bis zur Halbzeit gehalten und nach der Pause weiter ausgebaut - 9 Tore waren es zehn Minuten vor Schluss. Zwar hat der EHV versucht im Spiel zu bleiben, doch der Abstand war einfach zu groß. Der EHV ist da zu keiner Zeit mehr rangekommen. "Wir hätten zielstrebiger und mit mehr Leidenschaft in der Abwehr spielen müssen", so Swat. Das habe man aber nicht auf die Platte bekommen. Die Niederlage mit acht Toren sei ärgerlich. Das Team muss jetzt die lange Busfahrt schnell aus den Knochen bekommen und regenerieren. Mit nur einem Tag Training bereitet man sich auf Hamburg vor. Die Verletzten-Situation beim EHV besteht nach wie vor - Stephan Swat fehlen die Alternativen. Die Spieler, die da sind, müssen zusammenzurücken und das Optimum rausholen.



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