Nach Derby-Sieg sind Marienberger wieder auf Kurs

Fussball 1:0-Erfolg in Olbernhau war eine Initialzündung

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Pascal Hofmann, hier im Kopfballduell, gehört zu Marienbergs jungen Hoffnungsträgern. Foto: Andreas Bauer

Marienberg. Nach einer beeindruckenden Vorsaison mussten die Fußballer des FSV Motor Marienberg diesmal um den Klassenerhalt zittern. In der Landesklasse West ist das Team von Trainer Patrick Schmidt auch jetzt noch nicht endgültig gerettet, doch mit vier Partien ohne Gegentor gelang ein wichtiger Zwischenspurt. Während andere Teams abrutschten, zeigt die Formkurve des FSV Motor nach oben. Eine wichtige Rolle spielte der überraschende 1:0-Sieg beim Spitzenreiter in Olbernhau.

Fast 850 Zuschauer

"Was wir in den Spielen zuvor schon angedeutet hatten, war diesmal das i-Tüpfelchen", lobte Patrick Schmidt hinterher den Teamgeist. Die beeindruckende Kulisse von fast 850 Zuschauern, die ausschließlich die SVO-Kicker anfeuerte, schien den Außenseiter nicht zu beeindrucken. Im Gegenteil: Die Marienberger wirkten hoch konzentriert und einsatzfreudig. "Uns hat dagegen die Leidenschaft in den Zweikämpfen gefehlt", bilanziert Olbernhaus Trainer Steve Dieske: "Es war ärgerlich, dass der Funke vom Publikum nicht auf die Mannschaft übergesprungen ist."

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten die Olbernhauer nach der Pause mehr vom Spiel, für klare Chancen reichte das allerdings nicht. Bis kurz vor Schluss, als Max Flade mit seinem Strafstoß jedoch an Motor-Keeper Toni Grabowski scheiterte, der damit den Marienberger Sieg einläutete. Denn im Gegenzug verwertete Kevin Werner eine Flanke zum 1:0. "Jetzt müssen wir aber auch in den restlichen Spielen so eine Leistung zeigen", fordert Patrick Schmidt mit Blick auf den Klassenerhalt.