Nach drei Jahren sprudelt es wieder

Springbrunnen Objekt aus Sandstein im Zschopauer Stadtpark in Betrieb genommen

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Im Park vor der Zschopauer Martin-Andersen-Nexö-Oberschule sprudelt seit Kurzem wieder ein Brunnen. Foto: A. Bauer

Zschopau. Nach drei Jahren Pause sprudelt im Zschopauer Stadtpark wieder ein Springbrunnen. Im Beisein von Oberbürgermeister Arne Sigmund und der beteiligten Baufirmen wurde der neue Sandsteinbrunnen in Gang gesetzt, sodass der Bevölkerung ein Spaziergang durch den Park "An den Anlagen" noch schmackhafter gemacht wird.

Ein neues Schmuckstück für Zschopau

Und das übrigens nicht nur tagsüber, sondern dank einer speziellen Beleuchtung sogar bis in den Abend hinein. "Es bleibt zu hoffen, dass sich die Zschopauer Bürger an diesem neu geschaffenen Kleinod erfreuen können und dass die Anlage von Zerstörung und Vandalismus verschont bleibt", heißt es in einer Mitteilung von Arne Sigmund.

Aufgestellt wurde der Brunnen inklusive der technischen Anlagen bereits im vergangenen November. Richtig abgeschlossen wurde das 54.000 Euro teure Projekt, das über das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz durch den Freistaat Sachsen und die Bundesrepublik gefördert wurde, aber erst jetzt mit den Pflanzungen und der Neugestaltung des Umfeldes.

Probleme mit den Ämtern

Der alte rechteckige Springbrunnen war bis 2014 in Betrieb gewesen, hätte aber dann zu viele Reparaturen erfordert. Als Ersatz stand schon damals der etwas kleinere runde Sandsteinbrunnen parat, der an ein historisches Vorbild aus dem frühen 20. Jahrhundert angelehnt ist. Allerdings kam es zu Komplikationen mit der Oberen Denkmalbehörde in Dresden.

Als eigenständiges Kulturdenkmal bedurfte es einer denkmalschutzrechtlichen Prüfung und Genehmigung. Später wurde auch über den Standort diskutiert, da die Denkmalpflege eine Rasenfläche bevorzugte, wo früher ein Springbrunnen stand. Erst 2015 waren alle Fragen endgültig geklärt.