Nach einem Horrorjahr: Dem Frust folgt gute Laune

volksfest Schausteller bieten buntes Programm in Zschopau

Zschopau. 

Zschopau. Ein Horrorjahr, das aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche Absagen mit sich brachte, scheint für einige Schausteller aus dem Erzgebirge doch noch ein zumindest etwas versöhnliches Ende zu nehmen. So konnte beispielsweise Georg Pilz aus Kühnhaide ab Anfang September seine Fahrgeschäfte wieder aufbauen.

Sicherheit auf der Festwiese

Und auch in dieser Woche wird das Herbstvolksfest in Zschopau trotz der aktuellen Corona-Lage durchgeführt. "Unser Hygienekonzept ist so ausgelegt, dass man es den steigenden Infektionszahlen anpassen kann", erklärt der 37-Jährige. Waren bei den Festen anfangs noch 1.000 Besucher auf einmal zugelassen, so wurde das Limit zwischenzeitlich auf 500 gesenkt. In Zschopau dürfen sich nun nur noch 250 Personen gleichzeitig auf dem Festgelände aufhalten. Diese Regulierung ist eine von mehreren Maßnahmen, mit der die insgesamt neun Schausteller für sichere Bedingungen sorgen wollen.

Auch auf Eigenverantwortung kommt es an

"Überall befinden sich Desinfektionsmittelspender. Ein- und Ausgang sind getrennt. Die Leute müssen sich bei der Ankunft sofort registrieren", erklärt Pilz, der auch auf Markierungen am Boden und Hinweisschilder verweist. Dort wird stets an die Abstandsregeln erinnert. Denn "natürlich kommt es auch auf die Eigenverantwortung der Besucher an", betont der Kühnhaider, der endlich wieder seinem richtigen Beruf nachgehen kann.

Gute Laune beim Ladys Day

Ab März war das zunächst nicht der Fall. Wegen des Lockdowns wurde der 37-Jährige dafür knapp vier Monate zum Fernfahrer und hielt sich mit der Arbeit für eine Spedition über Wasser. Als die Lockerungen kamen, konnte er aber endlich den Breakdancer wieder aufbauen. Gute Stimmung ist in Zschopau täglich ab 14 Uhr vorprogrammiert, zumal am Freitag Ladys Day ist, und jeder Besucher in Frauenkleidung schon für 1,50 Euro fahren darf.